Frost: Verein sorgt sich um die Gesundheit von Hunden

Auch Vierbeiner frieren

Können der Kälte nur mit Bewegung trotzen: Angeleinte Vierbeiner können schnell unterkühlen und krank werden, warnt die Aktion Tier. Foto: privat

Guxhagen. Die Guxhagener Katzenhilfe sorgt sich angesichts der anhaltenen Minustemperaturen um frierende Hunde. Man könne vor den Einkaufsmärkten der Region immer wieder beobachten, dass Hundebesitzer ihre Vierbeiner an einen Baum leinten und dann ins Warme zum Einkaufen gingen, erklärte Dieter Büchling vom Verein Katzenhilfe.

Unterstützung erhielt die Katzenhilfe von der Aktion Tier mit Sitz in Berlin. „Im Winter können Hunde sehr schnell unterkühlen, wenn sie sich nicht bewegen“, erklärte Ursula Bauer von der Tierschutzorganisation. Das betreffe einen längeren Aufenthalt im kalten Auto oder das Warten vor einem Supermarkt. Selbst ein Mäntelchen nütze wenig, wenn der Hund auf seinem ungeschützten Hinterteil sitzen muss.

Bauer: „Bereits fünf Minuten Ausharren in klirrender Kälte kann schon zu viel sein.“ Denn eine Unterkühlung könne schnell zu einer Blasenentzündung oder schweren Erkältung bis hin zur Bronchitis oder Lungenentzündung führen, erklärte die Biologin.

Hunde zu Hause lassen

Vor allem Hunde mit kurzem Fell wie Dalmatiner, Staffordshire Terrier oder Rehpinscher, aber auch frisch geschorene Tiere sind laut Aktion Tier besonders gefährdet. Der Verein rät daher, Vierbeiner im Winter zu Hause zu lassen, wenn ein Einkauf geplant ist. Selbst eine längere Stehpause während der Gassi-Runde etwa zum Plausch mit einem Bekannten solle zurzeit vermieden werden. (lgr)

• Kontakt: Dieter Büchling, Tel. 0 56 65 / 29 94

Quelle: HNA

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