86 Schüler der Wilhelm-Filchner-Schule erhielten Abiturzeugnis

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Erfolgreich: Nach der Übergabe der Zeugnisse stellten sich die strahlenden Abiturienten auf der Treppe der Wolfhager Kulturhalle zum Gruppenfoto.

Wolfhagen. Auf diesen Augenblick haben sie jahrelang hingearbeitet: Am Samstag erhielten 86 überglückliche und stolze Schülerinnen und Schüler der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule während eines Festaktes in der Kulturhalle von Schulleiterin Rita Schmidt-Schales sowie den jeweiligen Tutoren das Abiturzeugnis.

Insgesamt waren 90 Oberstufenabsolventen für die Abiturprüfung angemeldet. Einer wurde nicht zur mündlichen Prüfung zugelassen, drei schafften das Mündliche nicht.

Zwei Schüler mit Note 1,2

Beste waren im diesjährigen Abi-Jahrgang die aus Istha stammende Johanna Uther sowie der Wolfhager Marc Wachenfeld, die ihr Abitur jeweils mit der Note 1,2 bestanden.

Johanna Uther will nun ein Jurastudium beginnen, wobei sie sich aber noch nicht auf Universität festgelegt hat. „Da habe ich mehrere Eisen im Feuer. Jetzt will ich mich erst einmal vom Abi-Stress erholen, dann schauen wir weiter.“

Marc Wachenfeld hat seine berufliche Zukunft schon fest im Blick. „Ich habe einen Ausbildungsplatz beim Melsunger Weltunternehmen Braun bekommen und absolviere dort in Kooperation mit der Universität Kassel ein duales Studium als Mechatroniker mit dem Ziel Diplomingenieur.“

Neben den beiden Jahrgangsbesten wurden auch die jeweils Besten in den einzelnen Fachbereichen ausgezeichnet. In Physik und Mathematik war dies der Ippinghäuser Henning Schaub, der aber seinen weiteren Weg noch nicht abgesteckt hat. „Auf alle Fälle werde ich studieren. Ich weiß aber noch nicht in welche Richtung.“

Spitzenschüler in Chemie waren Maik Löber (Sand) und Robert Hose (Ehringen), in Englisch Caroline Weide aus Wolfhagen und in Deutsch Johanna Uther. Platz eins in Spanisch belegte Vinicio Pflüger aus Leckringhausen, in Religion war es Jonas Godduhn aus Sand.

„Nutzen Sie jetzt ihre Freiheit, um sich auf den Weg zu Neuem zu machen.“

Die Ehlenerin Sarah Bischoff ist eine Schülerin, die wie einige andere Mitschüler ebenfalls jetzt ein freiwilliges soziales Jahr beginnt. Sarah Bischoff leistet dieses beim gemeinnützigen Verein Pro Christ in Kassel ab. Anschließend will sie Eventmanagement studieren.

Anerkennung

In ihrer Laudatio würdigte Schulleiterin Rita Schmidt-Schales nicht nur die von den neuen Abiturienten erbrachten Leistungen, „die Ausdruck der Anerkennung in und durch die Gesellschaft sind.“ „Ihnen allen“, so Schmidt-Schales weiter, „stehen nun unter den verschiedensten Aspekten viele Wege offen. Der Abschied von der Schule aus einer Gemeinschaft der Freude und Stärke sei auch gleichzeitig ein Aufbruch zu neuen Ufern. Wir als Schule haben ihnen das Rüstzeug geliefert, nutzen Sie jetzt ihre Freiheit, um sich auf den Weg zu Neuem zu machen.“ (zih)

Die Liste mit den Namen der Abiturienten finden Sie in unserer Print-Ausgabe am Montag.

Quelle: HNA

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