Die Lehrzeit ist zu Ende: 84 Auszubildende erhielten bei B. Braun ihre Zeugnisse

Aufbruch zu neuen Ufern

Strahlende Gesichter: Nach der Zeugnisübergabe versammeln sich Auszubildende, Ausbilder, Lehrer und zahlreiche andere Mitarbeiter von B. Braun vor der Ausbildungswerkstatt Fotos: Becker

Melsungen. „Die ganze Welt steht ihnen offen“, sagte Jürgen Sauerwald, Personalchef der B.Braun AG. Gemeint waren die frisch ausgelernten Auszubildenden des Unternehmens, die bei einer offiziellen Verabschiedung ihre Zeugnisse überreicht bekamen.

Kürzlich haben 84 Lehrlinge ihre Erstausbildung beim Medizintechnik- und Pharmahersteller abgeschlossen und erzielten laut Sauerwald herrvorragende Ergebnisse in den Prüfungen. 51 Azubis legten ihre Prüfungen in den kaufmännischen Bereichen und 33 in den technischen Abteilungen ab. Darunter fallen Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik, Verfahrensmechaniker und Mechatroniker.

Deutlich wurde bei den Reden, dass für jeden der Absolventen nun ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt bevorsteht. Für viele der jungen Leute war die Veranstaltung allerdings kein wirklicher Abschied von ihrer Ausbildungsstätte. Denn rund 60 junge Leute haben es geschafft, während der Lehre ihre Ausbilder von ihren Stärken und Fähigkeiten zu überzeugen und bekamen direkt ein Angebot zur Übernahme. Manche allerdings haben andere Zukunftspläne und ziehen einen weiteren Schulbesuch vor. So beginnen unter anderem einige ehemalige Azubis ein Studium oder setzen ihre Lehre durch eine Stufenausbildung fort.

Die Ausbildung habe sich für jeden einzelnen gelohnt: „Wir haben unser Ziel erreicht“, sagte Lisa-Marie Schmidt, Absolventin mit dem Berufsbild Industriekauffrau in ihrer Rede.

Lehrreiche Erfahrung

Für viele Auszubildende sei die Zeit bei B.Braun eine abenteuerliche und lehrreiche Erfahrung gewesen. „Die Ausbildung war sehr vielfältig und hat Spaß gemacht“, sagte Christian Dörrbecker. Zumal, wie er sagte, er viel für sein Leben und über Maschinen dazugelernt habe. Zwei Jahre hatte der 19-Jährige den Beruf des Maschinen- und Anlagenführers gelernt. „Eine Zeit, die eigentlich nie langweilig wurde“, sagte er und strahlt.

Von Lars Becker

Quelle: HNA

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