„Menschen für Gudensberg“ stellt sich vor

Auftakt für Projekt Nachbarschaftshilfe

Gudensberg. Vor wenigen Monaten war es noch eine vage Idee, nun nimmt die Nachbarschaftshilfe „Menschen für Gudensberg“ (MfG) Formen an. Am nächsten Samstag, 28. September, soll über das Projekt bei einem bunten Nachmittag im Familien- und Kommunikationszentrum Quartier zwischen 14 und 17 Uhr informiert werden.

Dazu gibt es ein Programm für Jung und Alt mit viel Musik, leckeren Bratwürstchen, Kaffee und Kuchen sowie eine Tombola und für die Jüngsten bei gutem Wetter ein Bobby-Car-Slalom-Rennen.

Zwischendurch wollen die Ehrenamtlichen die Besucher einladen, sich über das Projekt zu informieren oder auch sich an ihm zu beteiligen. Wer eine Form der Unterstützung anbieten kann oder eine konkrete Unterstützung sucht: Angebot und Nachfrage sollen sich an diesem Nachmittag an einer Pinnwand treffen können. Selbstverständlich stehen die Initiatoren von „Menschen für Gudensberg“ zu einem Gespräch zur Verfügung.

Jochem Hamacher

Nach dem Fest soll es dann an die Vermittlung gehen. „Wir wollen für unsere Idee werben und dabei helfen, dass sich Nachbarn und Mitbürger wieder mehr untereinander helfen“, sagt Jochem Hamacher, der das Projekt mit ins Leben gerufen hat. Zudem wird die Vermittlung an einer virtuelle Pinnwand im Internet weitergehen, die sich derzeit noch im Aufbau befindet.

Jedermann kann künftig über eine Telefonnummer die Ehrenamtlichen von MfG erreichen, die dann für die Vermittlung sorgen.

Die Initiative „Menschen für Gudensberg“ versteht sich als ein Angebot der Ehrenamtsbörse „Mach-Mit in Gudensberg“, einem Tätigkeitsbereich des Quartiers. Mittlerweile haben sich 15 Gudensberger zusammengefunden, um gemeinsam eine Nachbarschaftshilfe für Stadt und Ortsteile aufzubauen und zu organisieren. Unterstützt werden sie dabei von dem Koordinator für Senioren- und Generationenhilfen im Schwalm-Eder-Kreis, Markus Kink.

Gemeinsame Überzeugung von allen Ehrenamtlichen in diesem Projekt ist die Vorstellung, dass neben der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung von Nachbarn, die soziale Versorgung vor Ort nur durch eine enge Verzahnung von professionellen Angeboten und ehrenamtlicher Tätigkeit sichergestellt werden kann – sei dies die Unterstützung von Familien oder die Betreuung von Kranken, Menschen mit Behinderung, Senioren, undsoweiter. (red)

• Fest zum Auftakt für „Menschen für Gudensberg“, Projekt zur Nachbarschaftshilfe, Samstag, 28. September, 14 bis 17 Uhr, Familienzentrum Quartier, Grabenweg

Quelle: HNA

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