Neuer Gastronomiebetrieb

Auftakt am Silbersee: Alm zum Anbeißen

Im traditionellen Dirndl: Die Damen vom Service-Team hießen die Gäste am Montagabend in der Silbersee Alm in Frielendorf herzlich willkommen.

Silbersee. Die Einrichtung der Silbersee Alm hält, was sie verspricht: Denn nicht nur die wurde am Montagabend auf Herz und Nieren geprüft. Zur Eröffnung des Wirtshauses am See strömten knapp geladene 100 Gäste in die neu gestalteten Räume.

Unter ihnen Georg Rockensüß, Vorsitzender des Dehoga Kreisverbands Ziegenhain, der das Mobiliar sogleich einem kleinen Test unterzog: Ein Stuhl fiel beim Aufstehen nach hinten um, woraufhin der Gastronom locker konterte: „Die Handtasche ist einfach zu schwer.“ Nicht nur die Stühle, das gesamte Mobiliar der Alm, kam bei den Gästen bestens an: „Schon bayerisch, aber eben nicht rustikal, sondern modern und großzügig“, waren sich Waltraud Rink von der Schwalmtouristik und Heidrun Englisch vom Rotkäppchenland einig.

Auf gutes Gelingen: Olaf Rüttgers, Dietrich Hahn, Thomas Hahn, Heinrich Hahn, Rainer Sander und Klaus Etzel (von links).

Gäste aus Politik und Wirtschaft, Vertreter der Brauereien und Tourismus- sowie Handwerkspartner warfen einen ersten Blick in den vom Ferienwohnpark modernisierten Betrieb. Freundlich empfangen wurden sie von Restaurantleiterin Meike Blaut und ihrem Team – natürlich standesgemäß in Dirndl und Lederhosen. Dass die Alm einfach zum Anbeißen ist, bekundeten sie mit Lebkuchenherzen – als Geschenk für jeden Gast.

Geschäftsführer Dietrich Hahn sagte: „Wir arbeiten hart am Ruf des Silbersees. Der Wettbewerb an sich tut dem See gut: Dadurch ist nach Jahren des Tiefschlafes wieder vieles in Gang gekommen.“ Mit 320 Betten habe sich die Ferienwohnpark-Gesellschaft 60 Prozent der Kapazitäten gesichert. 33 Häuser würden demnächst mit vier Sternen ausgezeichnet. Die Alm habe sechs neue Arbeitsplätze geschaffen.    

Fotos: Eröffnung des Wirtshauses am Silbersee

Eröffnung des Wirtshauses am Silbersee

Beraten wurde das Team vom Sohn des legendären Oktoberfest-Wirtes Süßmeier. Um den originalen Charakter des bayerischen Flairs und der Küche zu vermitteln, besuchten die Mitarbeiter Kochseminare in München. Dass sich die gelohnt haben, davon konnten sich die Gäste sogleich überzeugen: Bei Brezeln, Weißwurst, Obatzdem, Haxenfleisch, Schweinkrustenbraten und Knödeln sowie einer Dessertauswahl mit Apfelstrudel und -schmarrn ließen es sich alle recht gut schmecken.

Quelle: HNA

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