Bei der Ausbildungsbörse des Landkreises ein Handy gewonnen

Gewonnen: Daniel Rabich mit seinem neuen Handy, (von links) Hans-Joachim Tritschler, Telekom Ausbildungszentrum, Cornelia Rabich, Landrat Frank-Martin Neupärtl und Hans-Georg Korell, Leiter Wirtschaftsförderung.

Schwalm-Eder. Daniel Rabich weiß, was er will. Er tüftelt gern und möchte Mechatroniker werden. Der 16-Jährige aus Neuental hat sich bei VW beworben und hofft auf einen Ausbildungsplatz.

Seine Berufswahl hat auch etwas mit der Ausbildungsbörse zu tun. Hier konnte der Schüler sich intensiv informieren. Hier nahm er auch an einem Gewinnspiel teil und gewann ein Handy, das nun überreicht wurde. Der Kreis nutzte das Treffen für ein Resümee. Ob Daniel Glück mit seiner Bewerbung hat, ist noch unklar. Ein erstes Auswahlverfahren hat der Gymnasialschüler der Gustav-Heinemann-Schule hinter sich und ein Praktikum im Baunataler Werk absolviert. Um seine Chancen zu verbessern, bewarb er sich auch für die Ausbildung zum Werkzeug- und Industriemechaniker bei VW. Wenn es nicht klappt, will er sein Fachabitur machen.

Daniel war mit seinen Eltern auf der Börse. Schnell stellte er fest, dass er sich für technische Berufe interessiert. Die Börse hilft, sich eine Vorstellung vom Arbeitsalltag zu machen. Daniels Mutter Cornelia Rabich war begeistert, dass Auszubildende den Jugendlichen konkrete Arbeits-Situationen schildern. Betriebe sind interessiert „Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage bei den Ausbildungsplätzen schließt sich“, sagte Landrat Frank-Martin Neupärtl. Im Moment gebe es nahezu so viele Anbieter wie Bewerber, deshalb hätten Unternehmen ein immer größeres Interesse an der Börse, sagte Hans-Georg Korell, Leiter der Wirtschaftsförderung Schwalm-Eder.

Die Konsequenz: Die Zahl der Aussteller steigt. 54 Betriebe und Einrichtungen informierten an 50 Ständen. 2000 Ausbildungsplätze, 200 Studienplätze und viele Praktika wurden angeboten, 1000 Besucher gezählt. Auch gebe es mehr Sponsoren. „Früher mussten wir kämpfen, damit die Betriebe mitmachen. Heute melden sie sich von selbst“, sagte Korell. Die Aussteller sind zufrieden: Mehr als die Hälfte rechne damit, dass es aufgrund der Gespräche zu Bewerbungen kommt.

Zwei Bewerber fanden sogar für dieses Jahr eine Stelle. Viele Aussteller wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein. Das neue Konzept mit dem Termin im Herbst und der Konzentration auf den Samstag sowie der Vermittlung von Lehrstellen habe sich bewährt. Es sei für Jugendliche besser mit ihren Eltern die Messe zu besuchen, statt mit der Schulklasse. Das bestätigte auch Hans-Joachim Tritschler vom Telekom Ausbildungszentrum Fulda, der das Handy für Daniel spendierte.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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