Borken: Gespannfahrer luden Bewohner vom Haus Maranatha zu Tour ein

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Bereit zur Ausfahrt: Die Gespannfreunde aus Kassel und Umgebung laden seit zehn Jahren die Hausbewohner aus Borken zum Motorradausflug ein.

Borken. Zu einer schönen Tradition ist die Ausfahrt der Gespannfreunde aus Kassel, Korbach, Waldeck und Wellen sowie weiteren sozial engagierten Gespannfahrern geworden. Seit zehn Jahren laden sie Menschen mit Autismus aus dem Haus Maranatha in Borken zu einer gemeinsamen Ausfahrt ein.

Seit zehn Jahren laden sie Menschen mit Autismus aus dem Haus Maranatha in Borken zu einer gemeinsamen Ausfahrt ein.

Wie der Initiator dieser Ausfahrt, Detlef Kienle aus Bad Wildungen, sagte, sei die Idee entstanden, weil sein Sohn selbst an Autismus erkrankte und Bewohner in Borken ist. Um den Männern und Frauen etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen, trommelte Kienle vor zehn Jahren seine Gespannfreunde zusammen und machte die erste Ausfahrt.

Am Wochenende startete die Truppe zu ihrer zehnten Fahrt. Die Passagiere aus dem Haus Maranatha waren schon ganz aufgeregt und freuten sich auf die Ausfahrt, sagte die Teamleiterin Manuela Morkel. Von Borken aus ging es über Dillich, Oberurff, Bad Wildungen und Hundsdorf zum Dülfershof. Dort gab es eine Rast, ehe am späten Nachmittag die Heimreise angetreten wurde.

Wie die Maranatha-Teamleiterin Manuela Morkel sagte, sei es für die Bewohner eine ganz tolle Sache. Vor allem ist sie den Männern und Frauen sehr dankbar für ihr Engagement. Von Oldtimergespannen, die mehr als 30 Jahre auf dem Buckel haben, bis hin zu brandaktuellen Gespannen war alles dabei. Den Passagieren vom Haus Maranatha war das völlige egal. Sie freuten sich riesig über die Ausfahrt mit den Motorrädern. (zzp).

Quelle: HNA

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