Kindertagesstätte Träumeland feierte 40-jähriges Bestehen mit vielen Überraschungen

Ein Ausflug in eine andere Welt

Spaß mit Zauberclown Laurin: Der Zauberbeutel war leer, davon überzeugte sich Jonas mit eigenen Händen. Foto: Schüler

Guxhagen. „Willkommen in der Anderswelt“ begrüßte ein Plakat am Samstag alle Besucher, die die Eingangspforte zur Guxhagener Kindertagesstätte Träumeland durchschritten. 40 Jahre alt wurde die Einrichtung jetzt.

Kleine Feen und Elfen ließen auch nicht lange auf sich warten. Kaum hatten Bürgermeister Edgar Slawik und Kindergartenleiterin Rita Hampel die Gäste begrüßt und der Kinderchor sein musikalisches Willkommen gesungen, da verzauberte das Kindergartenteam die Besucher. „Nelly Fee“ heißt das selbst verfasste Theaterstück, das gespielt wurde. Und am Ende luden die Kinder mit einem „Elfentanz“ und Glitzerstaub alle ein, ein bisschen jener Magie zurückzuerobern, die für Kinder auch in alltäglichen Dingen zu entdecken ist.

Bauhof half mit

Besonders viel zu entdecken gibt es im Zauberwald. Regelmäßig besucht die Waldgruppe diesen Wald im Forst von Albshausen zusammen mit Waldfee Petra Kruhm. Für das Fest hatte sie einen Gruppenraum in ein Waldfeenreich für Groß und Klein verwandelt. Da sie keine hilfreichen Zwerge hatte, sprang der Bauhof ein und transportierte Laub, Baumstämme, Moos und Äste. Das Ergebnis war atemberaubend und verlockte viele Besucher, dem Festtrubel für ein paar Minuten zu entkommen.

Viel zu entdecken gab es auch in den Räumen mit einfachen Spielen um die Magie der Zahlen oder Zauberei mit Wasser und Farbe. Neben dem Piratenschiff hatten Zwerge kleine Edelsteine versteckt und der Elternbeirat hatte für erfolgreiche Schatzsucher hübsche Kästchen gebastelt.

Zur Magie gehört natürlich auch ein Zauberer. Dass es Zauberclown „Laurin“ war, begeisterte die kleinen Zuschauer; denn natürlich sind Pannen bei großspurig angekündigten Zaubereien besonders witzig. Wenn da die Kinder nicht immer wieder mit dem Zauberspruch „Wischi Waschi“ geholfen hätten, dann zeigten die Malbücher noch heute leere Seiten. Märchenerzählerin Gundi Gereke las Geschichten aus alten Schulbüchern und das Märchen vom dicken, fetten Pfannekuchen. Ganz anders als in diesem Märchen mussten die Festbesucher keinem Essen hinterherlaufen. Zwei üppige Küchenbuffets versorgten die Gäste. (zll)

Quelle: HNA

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