Positive Bilanz in Stadt und Landkreis Kassel

Nur ein Ausreißer bei Blitz-Marathon: 91 statt 50 Stundenkilometer gefahren

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Im Visier: Polizist Stefan Kohlschmidt war am Donnerstag beim Blitz-Marathon im Wolfhager Land im Einsatz.

Wolfhager Land. Der europaweite Blitzmarathon lässt die Polizei auch in diesem Jahr wieder eine positive Bilanz ziehen - auch in Stadt und Landkreis Kassel.

Dort wurden an 22 verschiedenen Stellen insgesamt 21 141 Fahrzeuge auf ihre Geschwindigkeit hin überprüft. Nur etwa 2,5 Prozent hielt sich dabei nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Dabei fiel der Anteil der besonders schnell Fahrenden relativ gering aus.

Das Ergebnis für Stadt und Landkreis Kassel zeigt deutlich, dass durch den Blitzmarathon Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeiten senken und insbesondere die Zahl der Raser auf den Straßen an diesem Tag wieder reduziert wurde. Einen Ausreißer hatte es dennoch gegeben.

Ein Autofahrer war auf der Wilhelmshöher Allee, in Höhe der Jacob-Grimm-Schule, mit 91 Stundenkilometer statt der erlaubten 50 unterwegs und an der dortigen Messstelle geblitzt worden. Dieser Fahrer ist der einzige, den aufgrund des Blitzmarathons in Stadt und Landkreis Kassel nun ein Fahrverbot erwartet.

„Die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer auf Straßen in Stadt und Landkreis Kassel hielt sich an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Ihnen gegenüber standen nur wenige Fahrer, die an den bereits Tagen zuvor angekündigten Messstellen durch überhöhte Geschwindigkeit auffielen“, sagte Polizeisprecher Matthias Mänz.

Insbesondere die Zahl der festgestellten Verstöße, die Punkte oder gar Fahrverbote nach sich ziehen, lag in diesem Jahr unter dem Vorjahreswert, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Von insgesamt 516 Geschwindigkeitsverstößen verzeichneten die Beamten an ihren Messstellen fast ausschließlich Fahrer, deren Übertretungen noch im Verwarngeldbereich lagen. Nur 20 von ihnen müssen nun mit einer Anzeige rechnen. Waren es im Vorjahr noch etwa sechs Prozent der Verstöße im Anzeigenbereich, liegt dieser Wert in diesem Jahr nur bei rund drei Prozent.

Quelle: HNA

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