290 kostümierte Frauen feierten

Außer Rand und Band: Weiberfastnacht mit den Merzhäuser Glucken

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Merzhausen. Der Wilde Westen führt durch die Schwalm – an diesem Motto dürfte am Freitagabend in Merzhausen wohl keine der 290 Damen gezweifelt haben: Die Weiber stürmten Punkt 20.11 Uhr die Antreffhalle, um in prächtiger Saloon-Atmosphäre zünftig zu feiern.

Der Karnevalsverein Merzhäuser Glucken hatte zum närrischen Treiben eingeladen. Moderiert wurde das Spektakel von Maik Eckhardt aus Frielingen, begrüßt wurden die Damen jedoch standesgemäß von Melanie Ströhler.

Zum Auftakt präsentierten sich die Gastgeberinnen in Dirndl und Lederhosen auf der Bühne. Die Weiber ließen sich indes nicht lange bitten. Da wurde auf Stühlen und Tischen getanzt und kräftig mitgeschunkelt. Die Kleine Garde läutete das närrische Treiben furios und pfiffig ein. Ein fescher junger Mann namens Brendon unterhielt die Bande mit Livemusik – „Wake me up“. Aus Frielendorf war Funkenmariechen Antonia Diebel zu Gast und Cindy May und Sarah Schuchhardt machten in ihrem Sketsch klar, dass es sehr wohl die Schönheit vom Lande gibt.

Aus dem Feenland: Diese jungen Damen kamen als zarte Elfen verkleidet in die Merzhäuser Antreffhalle, um ordentlich Spaß zu haben.

Mit der Showtanzgruppe „Unusual 7“ nahm das Narrenschiff Fahrt auf: Die Frielinger begeisterten mit einer Choreografie zu Abba-Hits. Und fetzig ging es weiter. Die Große Garde zeigte Gardetanz vom Feinsten, die Jazzdance-Gruppe Schrecksbach kam in Glitzerfrack und Zylinder auf die Bühne. Dem standen die Merzhäuser Cowgirls mit Line Dance und einem Can Can in nichts nach. Die Bühne in Schwarzlicht zu tauchen, verfehlte seine Wirkung nicht. Viola Fischer sang live „Living after midnight“, bevor die knackigen Körper der „Fresh Mett Boys“ den Weibern ordentlich einheizten. Wie angekündigt kam die Weiberfastnacht ohne Orden und närrische Regularien aus – und das gefiel den Damen hervorragend. Außer Rand und Band feierte die Weiberschar bis weit nach Mitternacht. (zsr)

Quelle: HNA

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