Geschichte eines Aussteigers ist ab Mittwoch in Gudensberg zu sehen, dazu gibt es Vorträge

Ausstellung über Rechtsextremismus

Die braune Falle: Broschüre zur Ausstellung.

Gudensberg. Die braune Falle – eine rechtsextremistische Karriere: So lautet der Titel einer Ausstellung des Verfassungsschutzes. Sie ist von Mittwoch, 6. April und noch bis zum Freitag, 15. April, im Gudensberger Bürgerhaus zu sehen

Die Ausstellung richtet sich besonders an Jugendliche. Erzählt wird die fiktive Geschichte von Mario S., der aus der rechtsextremen Szene ausgestiegen ist.

Die Besucher sollen sich ein Urteil bilden können, wie aus der anfänglichen Faszination für die radikalen Ansichten auch blutiger Ernst werden könne. Die Ausstellung wird erstmals in Nordhessen gezeigt.

Es gibt Führungen und die Möglichkeit zur Nachbereitung mit Mitarbeitern der Gudensberger Jugendpflege. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Geöffnet ist sie montags bis mittwochs von 8.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 17.30 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr. Zur Ausstellung gibt es auch spezielle Veranstaltungen:

• Donnerstag, 7. April, 19.30 Uhr: Vortrag und Gespräch,. Thema: „Erlebniswelt Rechtsextremismus – Faszination und Schrecken“. Es geht um Symbole und Codes sowie den Rechtsextremismus im Schwalm-Eder-Kreis.

• Montag, 11. April, 15 Uhr: Vortrag und Workshop für pädagogische Mitarbeiter aus dem Schwalm-Eder-Kreis.

• Mittwoch, 14. April, 19.30 Uhr: Film und Gespräch „Kombat sechzehn“ (FSK ab 16 Jahre). Der Film erzählt die Geschichte von Georg, der auf einen Rechtsradikalen trifft. (red) • Gruppentermine: Anmeldung unter Tel. 0 56 03/ 93 31 10.

Quelle: HNA

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