8.000 Euro Schaden

Mercedes brannte auf A7 bei Raststätte Hasselberg

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Knüllwald. Nichts zu retten gab es bei einem Mercedes, der am Freitag gegen 20 Uhr auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Malsfeld und Homberg in Brand geriet.

Aktualisiert am 21.9.2013 um 9.40 Uhr

Der 42-jährige Fahrer des Autos aus Rennerod im Westerwald hatte in Malsfeld Bekannte besucht. Er war erst wenige Kilometer gefahren, als er plötzlich einen Kilometer vor der Raststätte Hasselberg Rauch aus dem Motorraum aufsteigen sah. Er lenkte sein Fahrzeug auf die Standspur, um nach der Ursache zu sehen. Doch er konnte die Motorhaube laut Polizei nicht mehr öffnen: Es schlugen bereits Flammen aus dem Motorraum, die innerhalb kürzester Zeit auch den Innenraum des neun Jahre alten Mercedes erfassten.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Melsungen, die unter der Leitung von Wehrführer Lothar Schäfer mit 19 Einsatzkräften vor Ort war, stand das Fahrzeug bereits in Flammen. Mit Wasser und Schaum wurde der Fahrzeugbrand gelöscht.

Wegen der starken Rauchentwicklung, die durch brennende Kunststoffe und Magnesiumteile entstand, musste der Angriffstrupp Atemschutzgeräte tragen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 8000 Euro. Da der Fahrer, der allein in dem von einem Bekannten ausgeliehenen Fahrzeug gesessen hatte, rechtzeitig aus dem Fahrzeug ausgestiegen war, kam es nicht zu Verletzungen.

Bilder vom Einsatz der Feuerwehr

Brennender Mercedes bei Hasselberg

Durch die Löscharbeiten wurde der Verkehr auf der A 7 in Richtung Süden nur kurzzeitig behindert. Zu größeren Staus kam es nicht. (zot)

Quelle: HNA

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