Bundespräsident Wulff übernimmt Ehrenpatenschaft für Eliora und Isabella Riebeling

Mit Autogramm vom Paten

Freude über den Nachwuchs: Elisabeth (3), Horst Riebeling, Isabel (2), Bürgermeister Heinrich Vesper, Ola Ghoneim-Riebeling und Ulrich (6) mit den drei Monate alten Zwillingen Eliora und Isabella. Nicht auf dem Foto sind die beiden ältesten Kinder. Foto: Rose

Wasenberg. Premiere im Wasenberger Rathaus: Im Mittelpunkt einer Feierstunde standen am Montagnachmittag die wohl bisher jüngsten Gäste, die Zwillinge Eliora und Isabella Riebeling. Empfangen wurde der drei Monate alte Nachwuchs samt Eltern und Geschwistern von Bürgermeister Heinrich Vesper. Denn Eliora und Isabella haben ab sofort einen prominenten Patenonkel: Bundespräsident Christian Wulff übernimmt für die Zwillinge aus Wasenberg die Ehrenpatenschaft.

Die Zwillinge sind das sechste und siebte Kind von Horst Riebeling, der bereits zwei Kinder aus erster Ehe hat. Zusammen mit seiner zweiten Frau Ola hat der Ferrero-Arbeiter fünf Kinder – den sechsjährigen Ulrich, Elisabeth (3) und Isabel, zwei Jahre alt. Während der sechsjährige Ulrich noch über die Körpergröße des Rathauschefs staunte, schnappte sich Vesper kurzerhand eine der Babyschalen und trug den Nachwuchs ins Sitzungszimmer. Warum die Fünf eigentlich zu Gast im Rathaus waren, war den aufgeweckten Geschwistern reichlich egal. Viel lieber wurden da die Überraschungseier durchgeschüttelt, die Schokolade verspeist und der Kleinkram aus dem Inneren zusammen getüftelt.

Im Oktober geboren

Und die Zwillinge – die präsentierten sich vorbildlich. In ihren zartrosa Stramplern machten die jungen Damen, die am 15. Oktober zur Welt kamen, eine gute Figur. Übrigens hatten die Eltern selbst den Antrag für die Ehrenpatenschaft gestellt. „Unsere Ärztin, die selbst sieben Kinder hat, hat uns darüber informiert. Das Antragsformular haben wir im Internet heruntergeladen“, erklärte Horst Riebeling.

Für Heinrich Vesper war die Übergabe der Patenurkunden eine Premiere, „in meiner Dienstzeit hatte ich so etwas noch nie“. Vom neuen Patenonkel gab es selbstverständlich Geschenke: 500 Euro für jedes Kind. Und zwei Autogrammkarten.

Dass Christian Wulff derzeit in der Kritik steht, stört die Riebelings nicht. Die Patenschaft sei an das Amt geknüpft und nicht an eine Person, sagte auch Vesper. Das Geld kann die Familie gut brauchen, denn fünf Kinder zu versorgen ist so anstrengend wie kostspielig. „In dem Moment, wo die Kinder die Augen öffnen, haben sie auch schon Hunger“, erklärte Ola Ghoneim-Riebeling.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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