Neuentaler organisiert Siata-Spring-Treffen in Borken – Oldtimer in Fritzlar zu sehen

Autos wie im Kinderkarussell

Seit 1974 ein eingefleischter Siata-Spring-Fahrer: Manfred Kurze aus Neuental-Zimmersrode. Das 22. Treffen findet am 7. und 8. Juni in Borken statt, die Autos machen am 7. Juni nachmittags auf dem Fritzlarer Marktplatz Station. Foto: Privat

Neuental/Fritzlar. Wie Spielzeugautos wirken die kleinen Oldtimer-Cabrios, die in den 60er und 70er Jahren in Italien produziert wurden. Noch etwa 50 bis 60 Fahrzeuge gibt es in Deutschland. Sie sind Baujahr von 1967 bis 1972. Die Fahrzeuge wurde von der Firma Siata Karosseriebau hergestellt, die allerdings 1972 pleite ging. Die Karossen waren auf Basis eines Fiat 850 aufgebaut.

Liebhaber der kleinen Flitzer treffen sich am 7. und 8. Juni im Kreisteil Fritzlar-Homberg. Die Fahrzeuge sind am Donnerstag, 7. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr, in Fritzlar auf dem Marktplatz zu bewundern. Manfred und Margitta Kurze aus Neuental haben das Treffen der Siata-Freunde organisiert. Sie besitzen einen der ungewöhnlichen Oldtimer.

Beim 22. Treffen der Siata-Freunde werden 21 Fahrzeuge erwartet. Die Teilnehmer kommen aus Deutschland, Belgien, Niederlande und aus den USA. Die Auto-Liebhaber aus den USA reisen allerdings ohne ihre Cabrios an. Die Begeisterung für die Marke Siata Spring wurde bei Manfred und Margitta Kurze Ende der 70er Jahre geweckt.

In Hamburg und Kassel kaufte das Ehepaar je eines der Autos. Beide Karossen waren jedoch nicht mehr fahrtüchtig und mussten erst einmal eingelagert werden. Von 1989 bis 1993 wurde der Kasseler Siata in etwa 1800 Arbeitsstunden wieder hergestellt.

Das Fahrzeug aus Hamburg diente als Ersatzteilträger. 1993 wurde der restaurierte Siata dem Tüv vorgeführt, seit der Zeit haben ihn Margitta und Manfred Kurze jeden Sommer insgesamt etwa 35 000 Kilometer ohne Probleme durch Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien gefahren. (hro)

Quelle: HNA

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