Awo-Altenzentrum in Melsungen erhält Anbau und mehr Einzelzimmer

Baubeginn noch dieses Jahr: Hinter dem Speisesaal (vorne) soll der Anbau (rechts) umgestaltet und ein weiteres Gebäude errichtet werden. Foto:  Müller-Neumann

Melsungen. Ein Anbau und Umbauten in einem der bestehenden Gebäudetrakte soll den Bewohnern des Melsunger Awo-Altenzentrums am Lindenberg mehr Komfort verschaffen.

Zum einen gibt es so mehr Platz für Einzelzimmer, zum anderen erhalten die Bewohner zusätzliche Aufenthaltsbereiche mit Küche. „Wie bei Hausgemeinschaften“, sagt Bezirksgeschäftsführer Michael Schmidt.

1,7 Millionen Euro werden dafür gezahlt. Vom Deutschen Hilfswerk erwartet die Awo einen Zuschuss von 300 000 Euro. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein, Fertigstellung im Herbst nächsten Jahres, so Schmidt.

Gebaut wird im und am hinteren Teil des Altenheims, hinter dem Speisesaal. Dort vorhandene Doppelzimmer sollen zu Einzelzimmern werden. Um den dadurch entstehenden Verlust an Zimmern und Betten auszugleichen, werden im Anbau über drei Etagen weitere Zimmer gebaut. So bleibt es bei der derzeitigen Kapazität von knapp 130 Plätzen. Dazu kommen schon jetzt drei Kurzzeitpflegeplätze und acht in der Tagespflege. „Die ist noch erweiterbar“, sagt Schmidt.

Pflege und Wohnen in einem, das ist das Konzept, das seit dem Bau des Hauses 1976 noch immer besteht und sich, so Schmidt, bewährt habe. „Das Konzept Wohnen mit eigenen Möbeln und Pflege stimmt noch immer“, betont der Geschäftsführer. Schon zweimal wurde das Haus vergößert, zum Beispiel 2003/04: Der Anbau ans siebenstöckige Hochhaus diente dem Bau von Bädern und weiteren Aufenthaltsräumen, teilweise auch für an Demenz Erkrankte, die einer besonderen Betreuung bedürfen. (bmn)

Quelle: HNA

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