Projekt zeigte, wieviel Arbeit ein Kind macht

Ein Baby, was nun?

Üben mit der Puppe: Die Leiterinnen Carolina Rojas-Ravello (2. von rechts) und Nancy Schmidt (rechts) mit den Teilnehmern der Kurses. Foto: Eberlein

Gudensberg. Ein Baby ist nicht nur niedlich, sondern macht jede Menge Arbeit und muss rund um die Uhr betreut werden. Das erlebten jetzt Schülerinnen und Schüler der Gudensberger Odenbergschule, die beim Kurs „Ein Baby - was nun?“ mitmachten.

Der Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung (AKGG) hatte das Projekt angeboten. Jeder Schüler bekam eine mit einem Computer ausgestattete Babypuppe, die das Verhalten eines Säuglings simulierte.

Füttern, wickeln und beruhigen - die Puppe musste rund um die Uhr drei Tage lang genau so versorgt werden wie ein echtes Baby, wobei der Computer aufzeichnete, ob die Puppeneltern ihren Aufgaben auch wirklich nachgekommen waren.

Das verlangte den Schülern eine ganze Menge ab. Vor allem die Nächte waren anstrengend für die Neunt- und zehntklässler. Insgesamt waren sie aber von den drei Tagen begeistert.

„Wir wollen mit dem Projekt keine Abschreckung vor einer Schwangerschaft erreichen, sondern die Jugendlichen anregen, frei über Themen nachzudenken und zu sprechen, die sie sonst eher verdrängen oder ignorieren. Die Puppe ist dabei quasi ein Mittel zum Zweck“, sagten die Kursleiterinnen Carolina Rojas-Ravello (2. von rechts) und Nancy Schmidt (rechts). (zen)

Informationen zum Projekt im Netz unter www.akgg.de

Quelle: HNA

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