Stadtparlament

Babybecken in Ziegenhain wird wohl nicht 2018 fertig

Schwalmstadt. Die Grundsanierung und Neugestaltung des Babybeckens im Freibad Ziegenhain wird sich weiter verzögern. 

Die Diskussion darüber wurde von der Tagesordnung der Stadtverordneten am Donnerstagabend genommen.

Bürgermeister Stefan Pinhard hatte das Thema selbst gestoppt, zu viele offene Fragen hatten sich schon in der Vorbereitung der Sitzung in den Ausschüssen zu den beiden vorgeschlagenen Sanierungsvarianten aufgetan. Folie oder Edelstahl, Minibecken mit Wasserspielfläche (CDU) oder Mediumsize (SPD), in Kombination mit dem Umbau des Nichtschwimmerbeckens oder für sich allein kalkuliert?

Beobachter gehen nun fest davon aus, dass es für die Babys und Kleinkinder in dem Bad am Fünftenweg auch im kommenden Sommer keinen eigenen Bereich geben wird, dies ist planungs- und bautechnisch zeitlich praktisch nicht mehr leistbar. Über die Gründe herrscht wechselseitige Kritik.

Zuletzt war im Herbst eine Umbauvariante von der Parlamentsmehrheit blockiert worden. Schon beim Grundsatzbeschluss, das Bad aus den Siebzigerjahren zu sanieren, wurde bemängelt, dass Grundkonzepte überfällig seien. Das war im Januar 2017.

Damit bleiben weiter viele Fragezeichen, insbesondere was die Umbaukosten und die zu erwartende Lebensdauer der Materialien Kunststofffolie oder Edelstahl und deren Wartungsbedarf anbetrifft. Zwischen 485 000 Euro mit Badetechnik und 250 000 Euro ohne scheint alles denkbar. Bei Folienauskleidung beider Becken könnte am Ende eine Summe von 930 000 Euro zusammenkommen, dem gegenüber stehen erwartete Fördergelder in Höhe von rund 780 000 Euro (KIP und SWIM, Bundes- bzw. Landesprogramme).

Wann es zur Entscheidung kommt, ist nun offen. Da die Badesaison 2018 quasi unerreichbar ist, könnte sich das Parlament nun wieder lange Zeit lassen. 

Quelle: HNA

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