Gemeinde Malsfeld hat Wasserpflanzen im See auf dem Freizeitgelände mähen lassen

Die Badegäste können kommen, Wasserpflanzen sind gemäht

Abgegrast: Etwa acht Tonnen Wasserpflanzenschnitt wurden bei der Mahd aus dem Badesee auf dem Beiseförther Freizeitgelände gefischt. Foto: privat

Beiseförth. „Wir wollen das Baden und natürlich auch das ganze Gelände attraktiver machen“, sagte Malsfelds Bürgermeister Herbert Vaupel. Deshalb hat die Gemeinde in diesem Jahr zum ersten Mal die Wasserpflanzen im Naturbadesee auf dem Freizeitgelände in Beiseförth mit einem Spezialgerät mähen lassen.

Die wuchernden Wasserpflanzen hatten in der vergangenen Saison für Unmut gesorgt.

Dabei wurden die Pflanzen laut Vaupel rund einen Meter unter der Wasseroberfläche abgeschnitten und abgerecht. Etwa acht Tonnen Pflanzenschnitt seien so aus dem Badesee geholt worden.

Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Badegäste nun nicht mehr beim Schwimmen an den Füßen gekitzelt würden, sagte Vaupel. Sondern von anderen Gemeinden, die mit diesem Verfahren bereits Erfahrung haben, wisse man, dass durch die Mahd und das damit verbundene Rupfen der Pflanzen auch der Sauerstoffanteil im Wasser verbessert werde. Der Badesee hat laut Herbert Vaupel keine Anbindung an ein Fließgewässer. Die Gemeinde hofft nun, dass durch den höheren Sauerstoffanteil im See auch der Algenwuchs reduziert werden kann und der Badesee auf dem Freizeitgelände von einer Algenplage verschont bleibt. (kam)

Quelle: HNA

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