Kneippanlage an der Fritzlarer Straße in Naumburg wurde runderneuert

Bänke für die Tretstelle

Einbau vor dem nächsten Regenguss: Anleiter Uwe Hartmann (2. v. rechts) mit Martin Ritte, Arnold Dumke, Bernd Laubach, Behcet Kaplan und Besir Ekin. Im Hintergrund Claudia Thöne von der Stadtverwaltung und Jürgen Depenbrock vom Naturpark. Foto: Norbert Müller

Naumburg. Pfarrer Kneipp hätte seine Freude gehabt. Der setzte ja bei der nach ihm benannten Therapie auf Anwendungen mit Wasser - und davon bekamen gestern die Arbeiter des Naturparks Habichtswald in Naumburg jede Menge ab.

Sie schlossen mit dem Aufstellen zweier Sitzbänke und eines Tisches die Runderneuerung der Wassertretstelle an der Fritzlarer Straße in Naumburg ab und wurden dabei gleich von mehreren heftigen Regengüssen erwischt, die eine Gewitterfront über der Stadt ablud.

Im Frühjahr hatten die Arbeiten begonnen. Damals war zunächst der Stamm einer großen Lärche aus dem Stadtwald ausgehöhlt worden. Dieses neue hölzerne Wassertretbecken wurde dann auch gleich aufgestellt und zur Nutzung freigegeben. Was noch fehlte, war die Sitzgelegenheit zum Verweilen nach dem Wassertreten. Wieder lieferte die Stadt das Holz, und die Truppe des Naturparks übernahm den Aufbau. Der Kneipp-Kurort Naumburg verfügt in der Kernstadt und in Heimarshausen nun über insgesamt drei Wassertretstellen. Der Wert dieser Anlagen liegt nach Auskunft von Jürgen Depenbrock, Geschäftsführer des Zweckverbandes Naturparks Habichtswald, zwischen 6000 und 10 000 Euro. (nom)

Quelle: HNA

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