Teckelschau in Gudensberg – Gert Meyer aus Rhünda gewann mit seinem Hund

Bärbel machte am meisten her

Der Sieger und sein Hund: Bärbel (Bea) vom Dachsfelsen und Herrchen Gert Meyer. Fotos:  Eberlein

Gudensberg. Zur Zuchtschau des Deutschen Teckelklubs Eder-Schwalm im Schützenhaus am Lamsberg hatten die Teilnehmer ihren besten Freund richtig fein rausgeputzt. Schließlich ging es neben der allgemeinen Beurteilung durch Richter Klaus Hornig auch um den Pokal für den schönsten Hund der Schau.

Acht Kandidaten waren zum Vergleich angetreten. Bei der Beurteilung kommt es auf unterschiedliche Eigenschaften des Hundes an.

Gewicht und Zähne

So prüft der Richter zunächst Gewicht, Zähne und Rutenwuchs, bevor es beim Laufen unter anderem auf die richtige Gangart ankommt. Wenn hierbei alles stimmt, wird schließlich auch der Charakter des Tieres und sein Verhalten in zum Beispiel Lärm- und Schrecksituationen begutachtet.

Ob Langhaar, Rauhaar oder Kurzhaar, ob Kaninchen-, Zwerg- oder Normalschlagdackel, wer die Beurteilung „vorzüglich“ bekommt, wird noch einmal in den Ring gebeten, um schließlich im direkten Vergleich den schönsten zu küren. Vier Teckel standen letztlich im Finale. Den Tagessieg und den Pokal für den Schönsten Hund der Schau nahmen die Langhaarhündin Bärbel vom Dachsfelsen und ihr Herrchen Gert Meyer mit nach Hause.

Neben der Ausrichtung von Zuchtschauen, führt der Deutsche Teckelklub natürlich Ausbildungslehrgänge durch. Jagdtauglichkeit, Schussfertigkeit und Stöberprüfung sind Bestandteile des Dackelabiturs, das an Hunde verliehen wird, die der Prüfung Stand halten.

Wenn der Vierbeiner weiß, was Ablegen, Schussruhe oder Spurlaut ist, dann er mit Herrchen getrost auf die Jagd gehen. (zen)

Quelle: HNA

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