Balhorner hat bei „The Biggest Loser-Teens“ vor Millionen abgespeckt

Mit den TV-Größen auf Augenhöhe: Stephano Rallo (rechts) aus Bad Emstal mit Detlef D. Soest. Foto: © SAT.1/ Enrique Cano

Balhorn. Stephano Rallo zieht an der Zigarette. In seinem weißen T-Shirt und seiner schwarzen Sporthose sitzt der 17-Jährige lässig auf dem Stuhl. Der Balhorner hat an der Sendung „The Biggest Loser-Teens" teilgenommen, bei der Jugendliche in einem Camp in Andalusien (Spanien) abspecken.

Externes Video: Stephano im Sat1-Video 

Der 17-Jährige liebt das Balhorner Dorfleben. Mit seinen Freunden fährt er BMX, besucht regelmäßig die Kirmes, kickt auf dem Fußballplatz und besucht täglich das Fitnesscenter.

Stephano Rallo war nie ein Frustesser. Auch sportlich sei er immer gewesen. „Ich war zufrieden und habe mich wohlgefühlt“, erinnert sich der 17-Jährige. Vor dem TV-Camp wog der Balhorner 110,5 Kilogramm. „Auch meine Freunde haben mich so genommen, wie ich war.“ Als er sich für die Sendung beworben hatte und seinen Freunden davon erzählte, stieß er zunächst auf Unverständnis. „Sie haben mich gefragt warum und gesagt, dass ich nicht dick bin.“

Mutprobe: Während der Show musste Stephano Rallo sich kopfüber von einem Hochhaus abseilen, bestand diesen Test aber mit Bravour. Foto: © SAT.1/ Enrique Capo.

Eines Abends sahen Stephano und seine Mutter die Sendung im Fernsehen. „Für die Bewerbung gab es keinen konkreten Anlass“, sagt der 17-Jährige. „Weil aber die Leute in der Show so viel abgenommen haben, dachte ich mir, dass auch ein paar Kilos runter könnten.“ Dass Stephano es in die Sendung tatsächlich schafft, war ihm und seiner Mutter zunächst nicht klar.

„Als es dann aber immer ernster wurde, haben wir uns angeschaut und gefragt, was haben wir da gemacht?“, erinnert sich seine Mutter Mariella. Doch letztendlich überwog die Freude über die Nachricht, dass Stephano dabei ist. „So eine Chance bekommst du in deinem Leben nur einmal“, sagt der 17-Jährige.

Für Stephano Rallo ging es nicht darum, ins Fernsehen zu kommen. „Dort werden dir aber Personal-Trainer zur Seite gestellt, wofür andere Leute ganz viel Geld bezahlen“. Nach den ersten sechs Wochen im Camp ging der Balhorner für drei Monate nach Hause. Dort musste Stephano eigenständig auf sein Gewicht achten und weiter abnehmen. Abschließend folgte eine letzte Woche in Andalusien. Verzichten musste der 17-Jährige im Camp auf nichts. „Ich habe einfach gelernt, dass es keinen Sinn macht, jetzt eine Pizza zu bestellen.“ Viel mehr sei dabei der Sport in den Fokus gerückt.

„Meine Hauptlehre aus der Zeit ist, wenn mein Kopf sagt, ich will das, dann schaffe ich es auch.“ Angesteckt vom Abnehm-Fieber hat auch seine Mutter Mariella in dieser Zeit 14 Kilogramm abgenommen. Sie weiß nun, warum ihr Sohn übergewichtig war. „Es war eindeutig die falsche Ernährung“.

Familie Rallo erlaubt sich auch heute gelegentlich eine Pizza. „Das gönne ich mir aber nur mal am Wochenende“, sagt Stephano.

Von Johanna Uminiski

Quelle: HNA

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