Oktoberfest der Feuerwehr mit Großübung, Kinder- und Seniorenwettkämpfen

Bambini waren ganz groß

Gut gemacht: Wehrführer Herwig Thiel, Gemeindebrandinspektor Horst Faust, Spielleiter Mareike Fröhlich sowie die Bambini-Gruppe Feuerdrachen Zella. Foto: nh

Wasenberg. Anlässlich des Oktoberfestes der Feuerwehr Wasenberg wurde eine Großübung in Kirchstraße, Hauptstraße und Kurzer Weg absolviert. Dabei waren die Katastrophenschutzzüge aus Willingshausen, Gilserberg, Neustadt und Schwalmstadt, das Technische Hilfswerk Schwalmstadt sowie die Schnelle Eingreiftruppe des Deutschen Roten Kreuzes (SEG) Willingshausen.

Szenario: Durch auslaufende Kraftstoffe infolge eines Tankwagenunfalls gerieten mehrere landwirtschaftliche Höfe in Brand und es ereigneten sich mehrere Autounfälle. Auch musste eine Person von einem Getreidesilo, rund 15 Meter hoch, vom THW Schwalmstadt gerettet werden. Es gab zwölf Verletzte, die durch die SEG Willingshausen/Frielendorf versorgt. An der Übung nahmen 126 Einsatzkräfte teil.

Am Samstag trugen die Seniorengruppen ihre Wettkämpfe aus.

Zum ersten Mal fanden Bambini-Spiele (Spiele ohne Grenzen) für Bambini-Feuerwehren (Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren) statt. Die Gruppe „Löschbande“ der Freiwilligen Feuerwehr Wasenberg hatte hierzu erstmals auf den Schulhof in Wasenberg eingeladen. Es konnten alle Bambini-Gruppen der Feuerwehren teilnehmen: 18 Gruppen – die Gruppe bestand aus fünf Kinder – nahmen teil. Auf dem Programm standen sechs Spiele unter anderem der „Heiße Draht“ und ein Schubkarrenrennen. Die verschiedenen Spiele wurden von den Kindern unter Leitung ihres jeweiligen Betreuers abgearbeitet. Ziel war es auf dem schnellsten Weg die Spiele zu bewältigen und verschiedene Aufgaben zu lösen.

Nach der Punkteauswertung fand die Siegerehrung statt. Jede Gruppe erhielt einen Pokal und jedes Kind bekam eine Süßigkeit. „Die Spiele waren für die Jüngsten ein Erlebnis der besonderen Art, weil hier Teamgeist verlangt wurde, um die Aufgabee gemeinsam zu meistern“, heißt es in der Presemitteilung. Auch bei den Betreuern stießen die Spiele auf eine positive Resonanz.

Am Sonntag wurde bei volkstümlicher Musik mit Hens und Ingrid zünftig gefeiert. (zty)

Quelle: HNA

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