Über 200 Helfer betreuten die Fahrer

Kellerwald-Bikemarathon: Bananen für die Energie

+
Hatten viel zu tun: Die jungen Helfer versorgten die Sportler mit Äpfeln, Bananen und Energieriegeln sowie literweise Wasser und Energiegetränken.

Gilserberg. Zentrum des Mountainbikesports war am vergangenen Wochenende Gilserberg. Am Sonntag fand dort der 14. Kellerwald-Bikemarathon statt.

Kellerwald-Bikemarathon in Gilserberg

900 Mountainbiker aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich hatten sich für das Auftaktrennen um den RWP-Marathon-Cup gemeldet. Dabei wurden die Mountainbiker von etwa 200 Helfern betreut.

Die Gilserberger Landfrauen verwöhnten die Sportler beispielsweise vor dem Start mit einem reichhaltigen Frühstück und hielten für die Stärkung nach dem kräftezehrenden Rennen ein ebensolches Kuchenbüffet parat. Für all diejenigen, die herzhaftes Essen bevorzugten, gab es Steaks und Bratwürstchen.

Während des Rennens teilten eifrige Helfer an zwei Verpflegungsstationen Äpfel, Bananen und Energieriegel sowie literweise Wasser und Energiegetränke an die Mountainbiker aus.

Stets den Überblick behaltend, regelten die Feuerwehren aus Gilserberg, Schönau, Moischeid, Schönstein und Densberg den Verkehr und sorgten für Übersichtlichkeit und Sicherheit auf der Rennstrecke.

Mit insgesamt 28 Einsatzkräften war zudem das Rote Kreuz vor Ort.

Station an Hochlandhalle

Durch enge Kurven: 900 Mountainbiker fuhren beim 14. Kellerwald-Bikemarathon mit.

Die Mitglieder der Ortsvereine aus Frielendorf, Neukirchen, Ottrau, Willingshausen und Oberaula hatten die Streckenposten bezogen, kümmerten sich um Blessuren und waren auch für größere Unfälle gewappnet. Als Hauptverbandplatz diente die mobile Unfallhilfestation des Ortsvereins Ziegenhain an der Hochlandhalle.

An den Start gingen auch Tandems. Je nach Leistungsstand, konnten die Fahrer auf einem Rundkurs zwischen einer 40-, 80- oder 120-Kilometerstrecke wählen.

Das Wetter hielt sich. Gegen Mittag ließ sich sogar die Sonne blicken, und so wurde aus dem Rennen keine Schlamm-, sondern eine Staubschlacht, deren Kampf um die Plätze die Zuschauer im Ziel gespannt erwarteten.

Gelöste Atmosphäre

Nach dem Rennen herrschte eine gelöste Atmosphäre unter den Zuschauern und den Bike-Marathon-Teilnehmern, die zunächst am Fahrradwaschplatz ihre Räder vom Staub befreiten, bevor sie sich selbst eine Stärkung gönnten. 

Mehr im Sportteil

Von Kerstin Heist

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare