Band „Phil“ begeisterte die Besucher der Salatkirmes

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Finale: Am Ende des Konzerts ging es mit der Band und dem Genesis-Klassiker „I can´t dance“ in weißen Handschuhen und mit Sonnenbrillen quer durch das Festzelt. Fotos: Rose

Ziegenhain. Der zweite Versuch, den Sonntagabend der Ziegenhainer Salatkirmes wieder zu beleben, traf nach dem vergangenen Jahr mit Abba-Hits auch in diesem Jahr mehr als ins Schwarze: Dafür sprach ein ordentlich volles Kirmeszelt.

Geschäftsführerin Doris Hainmüller und die Mitglieder des Kirmesausschusses freuten sich, das am Abend so viele Menschen die Gruppe „Phil“ hören wollten. Die Formation aus der Nähe von Karlsruhe überzeugte nicht nur durch ihren charismatischen Sänger Jürgen „Phil“ Mayer, der dem Superstar zum Verwechseln ähnlich sieht.

Die hervorragend aufeinander eingespielte Band sorgte außerdem für authentischen Klang und einen satten Sound. Bei den Titeln von Phil Collins und seiner Band „Genesis“ fühlten sich jüngere Besucher, aber auch viele ältere Zuhörer angesprochen - und zum Tanzen animiert. Mayer fackelte beim Einstieg mit „In the air tonight“ nicht lange. Immer wieder ermutigte er die zunächst noch etwas zurückhaltenden Schwälmer, näher heran zu kommen. Wie immer trauten sich die Damen zuerst und so füllte sich die Fläche flott und begann sogleich unter den Schritten zu vibrieren.

Zwar kopierten die Musiker die Songs von Phil, selbst waren sie jedoch alles andere als eine Kopie.

So beherrschte Mayer etwa die Variation der Tonlagen -ebenso unverwechselbar wie Collins. Bei den Welthits konnte fast jeder im Zelt mitsingen.

Und tat das auch. Bei „Don´t lose my number“, „Can´t stop loving you“ oder dem Tarzan-Soundtrack „You´ll be in my heart“ hatten die Zuhörer sichtlich ihren Spaß. Kaum einer wippte nicht mindestens mit den Füßen, viele groovten begeistert mit. Jürgen Mayer beherrschte das Spiel mit dem Publikum: Nicht lange musste er die Schwälmer bitten, die Hände hoch zu nehmen und mitzugehen.

Mit einem Paukenschlag beendete die Combo auch die Pause: Den Genesis-Klassiker „I can´t dance“ interpretierte die Band formvollendet und stilecht. In weißen Handschuhen und mit Sonnenbrillen schritten die Musiker von der Bühne ins Zelt. Spätestens da war der Funke wahrhaftig übergesprungen.

Die Gäste schlossen sich Phil kurzerhand an und sangen lauthals mit. Der Band war es spielend gelungen, den Nerv der Ziegenhainer zu treffen - und ihre Herzen zu erobern.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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