Big Band übte mit dem Landesjugendjazzchor

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Präsentierten die Ergebnisse ihres Workshops: Die Mitglieder der Big Band der Wilhelm-Filchner-Schule brachten unter der Leitung Wolfgang Diefenbachs die erlernten Stücke dar. 

Wolfhagen. Um den musikalischen Horizont zu erweitern und Tipps von einigen gestandenen Jungmusikern zu bekommen, hat sich die Big Band der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) jetzt mit dem Hessischen Landesjugendjazzorchester (LJJO) zum gemeinsamen Workshop getroffen.

An zwei Tagen übten die Nachwuchsmusiker aus dem Wolfhager Land gemeinsam mit dem LJJO und dessen Leiter Wolfgang Diefenbach einige musikalisch anspruchsvolle Stücke ein.

„Statt auf Masse zu setzen, haben wir während des Workshops auf Klasse geachtet“, begründete Diefenbach, der in der Folge auch die heimische Big Band dirigierte, das Repertoire von lediglich drei Titeln. Dass der Fokus aber zu Recht auf der Klasse lag, das haben die WFS-Schüler bei der Präsentation des Eingeübten am späten Sonntagnachmittag zweifelsfrei bewiesen. Überzeugend brachten sie sowohl den Titel „Chameleon“, einen wohlgemerkt eher aktuellen Einstieg, als auch den eher historisch angehauchten Titel „A Nightingale Sang in Berkeley Square“ in der Kulturhalle dar. Mit dem abschließenden Song „Sway“ bewiesen die Musiker dann, dass ihnen auch das Spiel mit Gesang liegt. Monia Meyer lieferte dabei mit ihrem tollen Gesang das passende Solo zur Melodie.

Überzeugender Gesang: Monia Meyer von der WFS sang zum Titel „Sway“.

Der ohnehin schon lang anhaltende Applaus wurde von Diefenbach noch in dessen Meinung, die WFS verfüge über ein „vielversprechendes Ensemble“, auf das man stolz sein könne, bekräftigt. Der Leiter des LJJO versicherte, dass die Zusammenarbeit keine Eintagsfliege sei, sondern dass man auch in Zukunft in Kontakt bleiben wolle. „Wir haben festgestellt, wie fruchtbar die Arbeit mit Schulen ist“, sagte Diefenbach.

Peter Altwasser, Leiter der Wolfhager Big Band, zeigte sich dankbar über die Bereitschaft Diefenbachs und dessen Musiker, nach einer anstrengenden Probenwoche noch den Workshop mit der WFS-Band anzugehen. Nach all den Worten hatte dann auch das LJJO seinen Auftritt: geprägt vom prachtvollen Klang überzeugten die angehenden Profimusiker ihr Publikum von Beginn an restlos. Allein der Einstiegssong „Kicks & Sticks“, im Übrigen auch der Name des LJJO, brachte die Kulturhalle zum Beben.

Perfekte Soli wie das des Posaunisten Felix Blum untermauerten diesen positiven Eindruck noch.

So ging am frühen Abend ein sowohl für das LJJO als auch für die heimische Big Band arbeitsreiches, zugleich aber auch anregendes Wochenende zu Ende. Schade nur, dass dieser gebührende Abschluss zu wenige Zuschauer anlockte. (ld)

Quelle: HNA

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