Barbara Sörries-Herrnkind gewann ersten Preis bei der Landesgartenschau

Barbara Sörries-Herrnkind

Bad Emstal. Das Gesicht von Barbara Sörries-Herrnkind beginnt zu strahlen, wenn man sie auf den prämierten Garten anspricht. Die 61-Jährige hat damit den ersten Preis bei der 5. Hessischen Landesgartenschau in Gießen gewonnen.

Die Bad Emstalerin sieht den Garten als erweiterten Lebensbereich an, der harmonisch gestaltet sein sollte. Dabei stehe für die freie Garten- und Landschaftsarchitektin das ganzheitliche Konzept im Mittelpunkt ihrer Arbeit. „Ich schätze die Proportionen des goldenen Schnitts.“ Bevorzugt verwendet die Bad Emstalerin Materialien wie Wasser, Holz, Erde, Pflanzen, Stein und Metall. „Man sollte darauf achten, dass in der Mitte des Gartens zentral eine Rasenfläche liegt und landschaftlich in Szene gesetzt wird.“

Barbara Sörries-Herrnkind freue sich über die Auszeichnung des etwa 100 Quadratmeter großen Gartens. „Ich bin sehr glücklich und es gibt mir einen tiefen Sinn, dass es sich lohnt, weiter zu forschen und Bücher darüber zu schreiben.“

Qi-Garden als Basis

Ihre Arbeit basiere auf Qi-Gardens und beinhaltet die Kombination und Ergänzung positiver Gestaltungsprinzipien vieler Epochen, die man wiederum mit Kunst und Kultur verbindet. „Menschen sehnen sich nach Wohlfühlorten, die ihnen Geborgenheit geben“, so die Garten- und Landschaftsarchitektin. Gerade auch in der heutigen stressigen Zeit.

Das belegen auch die Einträge im Gästebuch, das sich im prämierten Garten in Gießen befindet. „So stelle ich mir das Paradies vor“ oder ein „schönes Kleinod, wo man viel entdecken kann“ haben die Gäste reingeschrieben, sagt die Bad Emstalerin.

Eine Hochglanzküche sorge auch für ein kurzweiliges Glücksmoment. „Doch in einem harmonischen Garten kann man sich schneller regenerieren“, so die 60-Jährige. (pju)

Quelle: HNA

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