Offizieller Baustart für Anlage mit 15 seniorengerechten Wohnungen in Bad Emstal

Barrierefrei in die Zukunft

Blick in die Pläne: Bauleiter Horst Best (von links), Harald Grubschat, Geschäftsführer und Architekt Reinhold Bauch, Bauleiter Wolfgang Harle, Polier Jens Auge (im Bagger), Verwaltungschefin Edeltraud Bauch, Bauzeichnerin Sabine Hilliger und Bürgermeister Ralf Pfeiffer. Foto:  Junker

Bad Emstal. Angesichts des demografischen Wandels haben seniorengerechte, barrierefreie Wohnungen Zukunft. In Bad Emstal wurde gestern in der Beethovenstraße in Sand mit dem Bau einer Anlage begonnen, die 15 Wohnungen auf drei Etagen umfasst.

Der Verkauf der modernen Wohnungen, wurde gestern beim symbolischen ersten Spatenstich von der Grubau Massivbau GmbH mitgeteilt, laufe auf Hochtouren: Acht Wohnungen seien bereits verkauft.

Am zunehmenden Bedarf an solchen Wohnungen bestehe kein Zweifel, teilte die Unternehmensführung mit: Immerhin seien schon heute zehn bis 15 Prozent der Deutschen älter als 70 Jahre.

Ab 57 Quadratmeter

Das Haus in Sand wird mit Fahrstuhl und elektrisch öffnenden Flurtüren ausgestattet sein, selbstverständlich sind die Wohnungen barrierefrei. Zwschen 57 und 77 Quadratmeter groß, verfügen diese unter anderem über bodengleiche Duschen, elektrisch steuerbare Rolladen und andere Komfortmerkmale.

Blockheizkraftwerk

Als Beitrag zum Klimaschutz und für mehr Eigenständigkeit haben die Planer um Reinhold Bauch für die Anlage den Einsatz eines Mini-Blockheizkraftwerkes projektiert. Mit der Gas befeuerten Anlage önnen die Nutzer der Seniorenwohnanlage auch eine großen Teil ihres Strombedarfes selbst erzeugen, die Abwärme heizt das Haus.

„Diese Wohnanlage ist eine tolle Erweiterung unserer Angebote für Senioren in Bad Emstal”, sagte Bürgermeister Ralf Pfeiffer und zeigte sich sehr erfreut. Der Bedarf an solchen Wohnungen für ältere Menschen sei da, erklärte Pfeiffer und machte deutlich, dass es in Bad Emstal weiteren Badarf an seniorengerecht gebauten und eingereichteten Wohnungen gibt: Laut einer Studie der Gemeinde Bad Emstal würden in den nächsten Jahren davon mehr als 60 im Kurort benötigt.

Von Constanze Junker

Quelle: HNA

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