Bauarbeiten auf dem Fritzlarer Marktplatz sind im Soll – Eröffnung am 20. Juni

Basaltbögen für den Platz

Fritzlar. Noch bestimmen die Bauarbeiter das Bild auf dem Fritzlarer Marktplatz: Hinter hohen Bauzaun-Gittern verlegen sie im oberen Teil das historische Basaltpflaster in den traditionellen Rundbögen.

„Wir sind voll im Plan, der milde Winter hat uns gut in die Karten gespielt“, sagt Bürgermeister Hartmut Spogat, der auf seinem Weg ins Rathaus tagtäglich quasi an der Baustelle vorbeigeht.

Was bisher entstanden ist, kann sich schon sehen lassen: Der Platz hat durch den Wegfall der Mauer vor der Kreissparkasse wesentlich gewonnen. Darüber werden sich auch die Marktbeschicker freuen.

Zwar wird in der Mitte des Marktplatzes das alte Basalt-Kopfsteinpflaster wieder verlegt (es wurde gereinigt), doch wählte man für die anderen Bereich größere Platten aus deutschem Basalt-Lava, die eben sind und einen höheren Komfort und mehr Sicherheit für die Fußgänger bieten, vor allem bei Nässe.

In der Ecke bei den Rolandstuben, wo es eine Bühne für Auftritte geben wird, sollen demnächst die Fundamente für die großen Masten gegossen werden, die das 50 Quadratmeter große Segel über der Bühne halten sollen. Die Löcher dafür sind schon zu sehen. Bereits am kommenden Wochenende beim Frühlingsfest wird der untere Marktplatz genutzt. Das große Fest zur Wiedereröffnung soll am Wochenende vom 20. bis 22. Juni stattfinden. Dieser Termin steht laut Spogat fest.

Bei den Kosten ist er nicht ganz so sicher, eventuell wird der Umbau geringfügig teurer. Angesetzt waren 820 000 Euro, inklusive der neuen Leitungen und Anschlüsse. Und der neuen Möblierung.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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