Große Resonanz auf die erste Lego-Ausstellung im Borkener Bürgerhaus

Ich bau’ dir eine Stadt

Die Besucher hatten viel zu bestaunen: Daniela Pietzner besuchte mit ihren Enkeln Tom und Amelie die Legoausstellung in Borken. Fotos:  Zerhau

Borken. Das Bauen mit Legosteinen begeistert die Menschen seit vielen Jahrzehnten und ist nicht nur etwas für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Die Faszination, aus den vielen, kleinen und bunten Steinen etwas zu bauen, hat Andres Lehmann und Matthias Kuhnt aus Hamburg dazu bewogen, eine Lego-Austellung zu organisieren.

Da sich die Fangemeinde der Lego-Konstrukteure über das ganze Bundesgebiet erstreckt, hatte sich Andres Lehmann für die zentral in der Mitte Deutschlands gelegene Stadt Borken als Veranstaltungsort entschieden.

Im Internet veröffentlichen die Lego-Fans unter www.zusammengebaut.com regelmäßig neue Bauprojekte, Anleitungen und Anregungen. So kamen sie schließlich auf die Idee mit der Ausstellung. Insgesamt elf Legobastler zeigten ihre Arbeiten.

50 000 Steine für die Stadt

Im Mittelpunkt stand eine große Stadtansicht, die aus zahlreichen Modulen zusammengesetzt ist. Das hat einfach praktische Hintergründe: So ist sie leichter zu transportieren. Insgesamt, so Andres Lehmann, habe er viele Jahre an diesem Projekt gearbeitet, habe immer wieder etwas erneuert oder geändert. Alles zusammen wurden bei der Anlage über 50 000 Legosteine verarbeitet.

Andere Aussteller hatten diverse Themenbereiche, in denen sie bauten. So gab es verschiedene Züge samt Waggons, nachgebaute Rummelplätze und Bahnstationen mit ferngesteuerten Fahrzeugen.

Das war der Bereich von Gabor Horvath aus Ungarn, der per Internet mit den deutschen Legobauern Kontakt hielt und eigens wegen der Ausstellung nach Borken anreiste.

Im Foyer des Bürgerhauses hatten die Gastgeber einen großen Tisch mit Legosteinen aufgestellt, an denen die Besucher ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Für manche Eltern und Großeltern hatte sich mit dem Besuch in Borken die Frage erübrigt, was denn die Kinder vom Weihnachtsmann bekommen könnten.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare