Neubau gegenüber des jetzigen Standorts

Bau für neues Feuerwehrhaus in Körle  startet im Sommer

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Neubau soll schon 2019 bezugsfertig sein: Unser Foto zeigt das jetzige Feuerwehrgebäude in Körle. Gegenüber soll das neue Haus gebaut werden.

Körle. Der Standort steht fest, die Förderung ist gesichert und die Planungen für das neue zwei Millionen Euro teure Feuerwehrhaus in Körle laufen.

Im kommenden Sommer sollen die Bauarbeiten für das neue Gebäude beginnen, Mitte des Jahres 2019 sollen die Einsatzkräfte aus Körle und Wagenfurth bereits umziehen können. Die zwei Wehren fusionieren. Etwa 50 Einsatzkräfte werden am neuen Standort stationiert sein.

Mario Gerhold

Dass der Neubau nun doch wesentlich schneller realisiert werden kann, als noch Anfang des Jahres angenommen, liegt daran, dass das Land mehr Geld für die Brandschutzförderung bereitstellt, erklärt Körles Bürgermeister Mario Gerhold. Das Körler Feuerwehrhaus rückte dadurch auf der Prioritätenliste des Landkreises von Platz 13 auf unter die ersten fünf. 

Jens Schenkluhn

„Wir hatten sogar schon überlegt, ob wir ohne die Förderung bauen“, sagt Gerhold. Schließlich sei die Beschaffung der neuen Fahrzeuge – die ein größeres Gebäude benötigen – dringend nötig. Und die Baukosten wären in ein paar Jahren ohnehin deutlich teurer geworden, sodass die Förderung der Gemeinde dann keinen Vorteil mehr gebracht hätte, sagt Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn. 330.000 Euro bekommt die Gemeinde für den Neubau vom Land.

40 Stellplätze für Autos und fünf für Einsatzfahrzeuge

Das neue Haus soll gegenüber des jetzigen Feuerwehrstandortes am Alten Schulgarten gebaut werden. Laut Gerhold soll das Gebäude zweigeschossig werden und etwa doppelt so groß sein wie das jetzige Haus. Neben 40 Stellplätzen für Autos der Einsatzkräfte sollen fünf Stellplätze für Einsatzfahrzeuge gebaut werden. Hinzukommen wird wahrscheinlich eine Waschhalle, die auch als Stellplatz genutzt werden kann.

In den kommenden Tagen besucht eine Arbeitsgruppe, die sich mit dem Feuerwehrneubau beschäftigt und unter anderem aus Mitgliedern des Gemeindevorstands, den Fraktionen und der Feuerwehr besteht, drei Feuerwehrstandorte in der Region. „Wir wollen uns technische Details anschauen, zum Beispiel Böden und Innenputz“, sagt Gerhold. „Wir wollen ja etwas haben, was gut und günstig ist und von anderen können wir sicherlich etwas lernen.“ 

Ausschreibungen Anfang 2018

In den kommenden Wochen sollen die Planungen soweit fortgeschritten sein, dass Anfang des neuen Jahres die Arbeiten ausgeschrieben werden können. Allerdings müsse noch entschieden werden, ob Einzelarbeiten oder mehrere Gewerke zusammen ausgeschrieben werden. Denn die Auftragslage im Handwerk sei angespannt, da müsse man schauen, wie überdurchschnittliche Preise vermieden werden können, sagt Gerhold. „Schließlich haben wir das Bestreben, die zwei Millionen Euro einzuhalten.“

Quelle: HNA

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