Anbindung an Glasfasernetz

Körler Berg: Gemeinde will neues Baugebiet ausweisen

Am nördlichen Rand: An der Kreisstraße nach Albshausen soll das neue Baugebiet entstehen. Foto: privat

Körle. Die Gemeinde Körle wird in diesem Jahr ein neues Baugebiet am Körler Berg ausweisen. Grünes Licht für den Kauf der 50.000 Quadratmeter großen Fläche gaben die Gemeindevertreter bereits in der Sitzung Ende November.

Bürgermeister Mario Gerhold geht davon aus, dass in der kommenden Sitzung der Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst wird.

Die Fläche (im Foto rot straffiert) befindet sich am nördlichen Rand der Gemeinde zwischen der Herkulesstraße, der Söhrestraße und dem Gewerbegebiet „An der Eiche“.

Weitere Gewerbeflächen

In voraussichtlich zwei Bauabschnitten sollen angrenzend an das vorhandene Wohngebiet rund 35 Bauplätze entstehen. Der Vorteil, dass das Grundstück an der Kreisstraße nach Albshausen gegenüber des Gewerbegebietes An der Eiche liegt, ist laut Gerhold, dass entlang der Kreisstraße auch eine etwa 20.000 Quadratmeter große Fläche für gewerbliche Zwecke ausgewiesen werden kann. Die Fläche solle später baulich zum Wohngebiet abgetrennt werden.

„Wir wollen vor allem Körler Firmen an dieser Stelle eine Expansionsmöglichkeit bieten, freuen uns natürlich auch über das Interesse von auswärtigen Betrieben“, sagt der Bürgermeister.

Interessant sei laut Gerhold auch die geplante Anbindung an das Glasfasernetz der Netcom Kassel. „Wir wollen hier mit der Netcom das so genannte FTTB „Fibre To The Building“ realisieren, also Glasfaser bis ins Haus. Das bedeutet für die Bewohner bei der Nutzung des Internet Geschwindigkeit ohne Ende“, sagt Gerhold.

Das neue Baugebiet soll außerdem an die Kreisstraße nach Albshausen angebunden werden. Geplant sei, in Höhe der Einmündung Straße An der Eiche eine neue Zufahrt für das Baugebiet anzulegen.

Ein neues Nahwärmenetz hält der Bürgermeister allerdings für wenig wahrscheinlich. „Erstens würde uns hier die Grundauslastung fehlen, wie sie im Baugebiet Hollunder durch die Berglandhalle, die Grundschule und den Kindergarten gegeben ist und zweitens werden die Häuser durch die neue Energieeinsparverordnung einen so geringen Wärmebedarf haben, dass sich ein Nahwärmenetz nicht wirtschaftlich betreiben ließe.“

Grundstücke reservieren

Wenn alles planmäßig laufe, könne eine Bebauung der Fläche voraussichtlich ab Sommer 2014 nächsten Jahres erfolgen, sagt Bürgermeister Mario Gerhold. Interessenten können sich bereits jetzt bei der Gemeinde eintragen lassen. Sobald die Aufteilung feststehe, sei es möglich in der Reihenfolge der Eintragung einzelne Grundstücke reservieren zu lassen.

Nach Einschätzung der Gemeinde werden die Preise für die vollerschlossenen Wohngrundstücke zwischen 70 und 80 Euro pro Quadratmeter liegen. (kam/red)

• Wer Interesse an einem Grundstück hat, kann sich schon jetzt an das Bauamt der Gemeinde Körle wenden. Tel. 05665/949816 oder per Mail bauamt@koerle.de.

Quelle: HNA

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