Oberstleutnant Andreas Brendel löst Oberst Ulrich Ott ab

Ein Bayer in Hessen

Kommando-Übergabe: Oberstleutnant Andreas Brendel löst Oberst Ulrich Ott als Regimentskommandeur in Fritzlar ab. Foto: Zerhau

Fritzlar. Großer Bahnhof in der Tigerhalle in der Fritzlarer Georg-Friedrich Kaserne. Nach drei Jahren als Kommandeur des Kampfhubschrauberregiments 36 Kurhessen wurde Oberst Ulrich Ott aus Fritzlar verabschiedet. Er wechselt nach Stadtallendorf als Leiter des Flugbetriebes bei der Division Spezielle Operationen.

Sein Nachfolger ist in Fritzlar kein Unbekannter. Oberstleutnant Andreas Brendelkommt aus Bayern und war von 1989 bis 1992 als Flugzeugführer in Fritzlar stationiert, kam 2001 als Staffelkapitän erneut in die Domstadt. Auch nach zwei Jahren im westfälischen Münster verschlug es Brendel wieder nach Fritzlar, diesmal als Kommandeur der Fliegenden Abteilung 361. Nach Berlin, Koblenz und Veitshöchheim ist Oberstleutnant Brendel nun wieder in Fritzlar, diesmal als Kommandeur vom Kampfhubschrauberregiment 36 Kurhessen.

In seiner Abschiedsrede ging Oberst Ulrich Ott auf Eckpunkte seiner Zeit als Kommandeur ein. Dazu gehörte, dass Fritzlar das Kompetenzzentrum Einsatz Tiger wurde, und er als erster Heereskommodore das Geschwader in Mazar-e-Sharif übernahm.

Oberst Michael Mittelberg, Führer der Luftbeweglichen Brigade 1, der die Übergabe vollzog, sagte, dass de Kommandeur in Fritzlar große Verantwortung trage. Musikalisch begleitet wurde der Appell durch das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel und der Stabführung von Oberstleutnant Reinhard Kiauka. (zzp)

Quelle: HNA

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