Patrick Rachner

Er hält B.Braun mobil

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Austausch: Patrick Rachner (links) und sein Chef Bernd Hilgenberg müssen bei den Fahrzeugen schon auch mal die Frontscheibe austauschen.

Melsungen. Öl, Wasser, Luft und Licht prüfen, Scheiben tauschen und Reifen wechseln, den Vorstand und Gäste des Unternehmens zu Terminen fahren: Das Team des B.Braun-Fuhrparks und der Werkstatt im Werk D an der Nürnberger Straße sorgt dafür, dass das Unternehmen mobil bleibt.

"Ich habe hier angefangen mit dem Gedanken, ich arbeite als Mechaniker", sagt Patrick Rachner und lacht. Das tut der Kfz-Mechatroniker, der seine Ausbildung als Innungsbester abgeschlossen hat und seit rund anderthalben Jahren in der Abteilung arbeitet auch.

250 Dienstfahrzeuge gibt es am Standort Melsungen, dazu kommen weitere 20 Autos, die zum Fuhrpark gehören. Die müssen in der Werkstatt immer wieder fit gemacht werden. Außerdem werden alle Fahrzeuge der B. Braun-Standorte in Deutschland in Melsungen mit Reifen ausgestattet. Die Melsunger Fahrzeuge mit eingerechnet sind das rund 600 Autos. Zu tun gibt es in der Werkstatt also mehr als genug.

Doch auch die Vorstands-, Gäste- und Kurierfahrer werden von Werkstatt- und Fuhrparkleiter Bernd Hilgenberg eingeteilt. Insgesamt gehören elf Mitarbeiter zum Team. Der Kfz-Meister schätzt an seinem Job die Abwechslung. Denn auch die Kfz-Mechaniker tauschen den Blaumann gelegentlich gegen einen Anzug und fahren Gäste des Unternehmens zum Bahnhof, Flughafen oder an andere B. Braun-Standorte. Gerade in der Urlaubs-, Weihnachts- und Sommerzeit müssen auch die Mitarbeiter der Werkstatt Fahrten übernehmen, sagt Hilgenberg.

Patrick Rachner erinnert sich noch gut an seine erste Gästefahrt. Gemeinsam mit einem Kollegen hat er amerikanische Gäste an den B. Braun-Standort nach Tuttlingen gefahren.

"Ich war ganz schön aufgeregt vor allem, weil es auch für meinen Kollegen die erste Fahrt war", sagt der Kehrenbacher. Umso glücklicher sei er gewesen, dass alles so gut geklappt hat. Wichtig sei, sagt Rachner, dass man die Fahrt entsprechend vorbereitet. Geholfen hat sicher auch, dass der 26-Jährige Englisch spricht. Die Gäste hätten sich anschließend sogar bedankt, erinnert er sich.

Der Kehrenbacher, dem Autowerkstätten schon von Kindesbeinen an vertraut sind, weil auch sein Vater Kfz-Mechaniker gelernt hat, findet dass die Gästefahrten seinen an sich schon abwechslungsreichen Job noch abwechslungsreicher machen. "Ich bin hier absolut zufrieden", sagt der 26-Jährige, der bereits seit 2009 für B.Braun arbeitet. In seiner Freizeit beschäftigt sich der Kehrenbacher nicht nur gern mit Autos und Motorrädern, sondern betreibt auch eine kleine Landwirtschaft.

Er hält fünf Schafe und hat sich im Sommer in seinem Heimatort einen alten Bauernhof gekauft. "Ich bin eben ein Dorfkind und habe früher schon nach der Schule in der Landwirtschaft geholfen", sagt Rachner und lacht.

Quelle: HNA

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