Probebetrieb beginnt nach 18 Monaten Bauzeit

Kommentar zur neuen Abteilung Sicherungsverwahrung: "Bekenntnis zur JVA"

Schwalmstadt. Die neue Abteilung Sicherungsverwahrung in der JVA Schwalmstadt geht nach 18-monatiger Umbauzeit in den technischen Probebetrieb, die Einweihungsfeier mit vielen Gästen war ein hochrangig besetztes Treffen mit fröhlichen Mienen. Ein Kommentar von Anne Quehl darüber, warum jetzt alle froh sind.

Ministerin strahlte: Nach gut 18 Monaten ist eine ausreichend große Sicherungsverwahrung in Schwalmstadt fast fertiggestellt. Sie genügt den Anforderungen und scheint im Kostenrahmen zu bleiben.

Fast noch traumhafter dürfte es der großen Politik erscheinen, dass die Einrichtung weiterhin als Teil der wohlvertrauten Justizvollzugsanstalt im Festungsstädtchen und dem gesamten Schwälmer Raum akzeptiert ist. Nicht auszudenken, was andernorts in Hessen oder Thüringen für ein Sturm des Protests gedroht hätte.

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So stellte sich der Festakt als gutgelauntes Treffen dar, Journalisten und Gäste bestaunten die Einrichtung. Und Schwalmstadt erneuerte sein Bekenntnis zum Standort, wie Bürgermeister Dr. Näser sagte. Auch ein kompletter Neubau in der Treysaer Rudolphsaue hat in der Stadt grundsätzlich jeden Rückhalt.

Ein beschwingter Augusttag folglich für die Festgesellschaft, alle profitieren augenscheinlich. Die ungelösten und vielleicht unlösbaren Probleme im Gefolge der modernen Sicherungsverwahrung waren kein Thema.

E-Mail an den Autor: aqu@hna.de

Quelle: HNA

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