Bis Oktober machten 3648 Wohnmobile Station auf dem Wolfhager Stellplatz

Bruchwiesen bei Wohnmobilfahrern sehr beliebt

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Immer begehrter: Die Bruchwiesen in Wolfhagen sind unter Wohnmobilfahrern aus ganz Deutschland sehr beliebt.

Wolfhagen. Die Bruchwiesen boomen. Der Platz für Wohnmobilfahrer in Wolfhagen ist die Nummer eins im hiesigen Tourismus. Zahlen des zuständigen Klubvorsitzenden Heinz Zapf belegen das.

Während der Bürgerversammlung in der Stadthalle wurde die Statistik präsentiert. Vom 1. Januar bis 31. Oktober dieses Jahres wurde der Stellplatz von 3648 Wohnmobilen, das entspricht 7296 Übernachtungen, für einen oder mehrere Tage angefahren - ein neuer Rekord.

Denn im letztjährigen Vergleichszeitraum waren es nur 2917 Fahrzeuge. Selbst wenn man die Zahlen vom November (163) sowie Dezember (176) 2009 berücksichtigt, so liegt die Belegung mit dem Stichtag 31. Oktober bereits um 392 Wohnmobile höher als im Gesamtvorjahr.

Macher Heinz Zapf ist sich mit seinen ehrenamtlichen Mitstreitern sicher, dass in diesem Jahr die Besucherschallmauer von 4000 Fahrzeugen, also 8000 Übernachtungen, leicht und locker durchbrochen wird.

Bemerkenswert ist für Zapf zudem, dass immer mehr Gäste aus dem benachbarten und weiteren Ausland nach Wolfhagen kommen. Insgesamt wurden bis Oktober 212 rollende Wohnzimmer registriert. Spitzenreiter ist dabei die Niederlande (131), gefolgt von Spanien (17), England (13), Schweden, Belgien (je 11), Schweiz (10), Italien (5), Island, Norwegen (je 4), Österreich (3), Dänemark (2) sowie Slowenien (1).

Die Gäste sind offenbar nicht nur von der Fachwerkkulisse Wolfhagens angetan. Die Gastronomie und Geschäftswelt in der Stadt profitieren von den Kurzurlaubern.

Kostenlose Nutzung

Wie schon in den vergangenen Jahren hat Heinz Zapf die Wohnmobilisten gebeten, freiwillig ihre Einkaufs- und Verzehrquittungen in einen dafür installierten Briefkasten zu werfen. Bei einem Rücklauf zwischen 50 und 60 Prozent, so Zapfs Schätzung, haben die 3648 Wohnmobilisten bis Ende Oktober belegbar 59.136,51 Euro nur in der Kernstadt gelassen. Das seien bei den noch fehlenden zwei Monaten weit über 10.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Zapf appellierte an die verantwortlichen Kommunalpolitiker, dass der mit modernsten Ver- und Entsorgungsanlagen sowie Logistik ausgestattete Stellplatz auch zukünftig von den Wohnmobilisten aus Nah und Fern kostenlos und unbegrenzt genutzt werden kann. Zapf: „Jeder von ihnen ist der beste touristische Werbebotschafter für unsere schöne Stadt. Und Geld lassen sie auch noch hier.“ (zih)

Quelle: HNA

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