Heinz Hartung feiert 80. Geburtstag – Museumsmitarbeiter seit Beginn

Bergbau ist sein Leben

Vom Bandwärter zum Museumsführer: Heinz Hartung verkörpert Bergbau-, Stadt- und Regionalgeschichte. Foto: privat

Borken. Heinz Hartung, ein Borkener Urgestein, feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag. Als er am 19. Februar 1932 in Borken geboren wurde, zählte der Ort gerade einmal 1200 Einwohner. Hartung feiert im Kreis seiner Familie, Verwandten, Kollegen und Freunde.

Schon als Junge lernte er die Bergbaustadt Borken kennen, als er seinem Vater, der im Abraumbetrieb der Braunkohlentagebaue arbeitete, das Essen brachte. Als junger Mann startete er in der Gemeinde zur Zeit des Wirtschaftswunders im Jahr 1953 bei der Preußischen Elektrizitäts-AG seine berufliche Karriere. Heinz Hartung war zunächst auf den Holzplätzen der Tiefbaubetriebe, später Untertage als Bandwärter tätig.

Im Jahr 1987 ging der damals 55-Jährige in den Ruhestand. Borken war mittlerweile zur Großgemeinde mit 15 000 Einwohnern geworden.

Im Museum von Anfang an

Heinz Hartung wechselte von der Produktion zur Dienstleistung: Unmittelbar nach der Eröffnung des Hessischen Braunkohle-Bergbaumuseums in der Borkener Altstadt führte er Besucher durch den rekonstruierten Stollen und berichtete Gästen aus Nah und Fern von seiner ehemaligen unterirdischen Arbeitswelt.

Heute ist Heinz Hartung der dienstälteste Mitarbeiter des Bergbaumuseums. Er hat mehrere tausend Besucher geführt – von der Kindergarten- bis zur Seniorengruppe. Seine Spezialität sind Schulklassenführungen und Kindergeburtstage unter Tage.

Die Stadt Borken wünscht ihm ein herzliches „Glück auf“ zum 80. Geburtstag.
• Das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum zeigt den Wandel der Industriekultur und veranschaulicht den Landschaftswandel.
• Kontakt: Tel. 05682/808271

Quelle: HNA

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