Auf den Spuren des Esels

Bergheimer Wanderverein hat Rundweg um Bergheim konzipiert

Wanderweg zum Jubiläum: Der Wanderverein Schwalbe Bergheim feiert zwar erst nächstes Jahr 100-jähriges Bestehen, aber auf der Bergheimer Eselsrunde kann man bereits jetzt wandern. Im Bild von links Reinhard Pippert von der Kreissparkasse Schwalm-Eder, Bürgermeister Peter Tigges, Wandervereinsvorsitzende Renate Heinemann und Bergheims Ortsvorsteher Dieter Beckmann.
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Wanderweg zum Jubiläum: Der Wanderverein Schwalbe Bergheim feiert zwar erst nächstes Jahr 100-jähriges Bestehen, aber auf der Bergheimer Eselsrunde kann man bereits jetzt wandern. Im Bild von links Reinhard Pippert von der Kreissparkasse Schwalm-Eder, Bürgermeister Peter Tigges, Wandervereinsvorsitzende Renate Heinemann und Bergheims Ortsvorsteher Dieter Beckmann.

Der Wanderverein Schwalbe Bergheim wird im kommenden Jahr 100 Jahre alt. Das soll im Mai gefeiert werden.

Bergheim – Der Wanderweg rund um Bergheim, den die Mitglieder zum Jubiläum konzipiert haben, ist aber bereits fertig. „Wir wollten etwas schaffen, was auch nach dem Fest bleibt“, sagt die Vorsitzende des Wandervereins, Renate Heinemann.

Die sogenannte Eselsrunde ist sechs Kilometer lang. Start- und Zielpunkt sind am Multifunktionsplatz in Bergheim. Unterwegs gibt es vier Möglichkeiten, um den Wanderweg abzukürzen.

Entlang des Weges wurden fünf neue Bänke aufgestellt. Eine Sitzgruppe mit Tisch gibt es am Rastplatz mit Rundblick über Bergheim und das Schloss. Die Bänke haben Sockel aus Sandstein, die Sitzfläche besteht aus Eichenbohlen.

Zahlreiche Schilder führen die Wanderer

Damit die Wanderer wissen, wo es lang geht, weisen zahlreiche Schilder den Weg. Das Besondere: Auf den Wegweisern stehen auch alte Gemarkungsnamen. Aber auf der großen Tafel am Multifunktionsplatz ist auch ein QR-Code aufgedruckt, den die Wanderer bei Start ihrer Tour einfach scannen können.

Als Symbol für die Eselsrunde haben die Wanderfreunde einen Esel mit Wasserrad gewählt. Früher, so berichtetet Heinemann, mussten die Bergheimer ihre Esel zur Verfügung stellen, um die Wasserräder auf dem Schloss anzutreiben.

Weisen den Weg: Rund 50 Hinweisschilder gibt es.

Neben einer Bank stehen zwei Apfelbäume, an denen sich die Wanderer bedienen können.

Der Weg beinhaltet zwar einige Steigungen, sagt Heinemann. „Aber durch die Abkürzungen ist eigentlich für jeden etwas dabei.“ Gekostet hat die Umsetzung des Wanderwegs laut Heinemann 6000 Euro. Geld gab es von der Kreissparkasse Schwalm-Eder, von der VR-Bank Spangenberg-Morschen und aus dem Förderprogramm Starkes Dorf.

Ehrenamt machte es möglich

Vieles sei jedoch auch in Eigenleistung durch Ehrenamtliche geschaffen worden – zum Beispiel die rund 50 Hinweisschilder. Auch um die Pflege von Rastplatz und Bänken kümmert sich künftig der Wanderverein. Nun hoffen die Mitglieder von Schwalbe Bergheim, dass der Weg gut angenommen wird. „Aber Wandern ist ja gerade auch durch Corona wieder ganz aktuell“, sagt Vorsitzende Renate Heinemann. (Barbara Kamisli)

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