Bernd Pfeiffer aus Homberg erhält das Bundesverdienstkreuz

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Freude beim Ordensträger: Wirtschaftsminister Dieter Posch überreichte Bernd Pfeiffer aus Homberg (Mitte) das Bundesverdienstkreuz, daneben Christa Pfeiffer.

Homberg. "Ehrung: Das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat." Dieses Zitat von Konrad Adenauer war Programm. Und Bernd Pfeiffer aus Homberg hatte einen wirklich guten Tag, denn als Lohn für seine langjährige kommunalpolitische Arbeit erhielt er die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik, das Bundesverdienstkreuz.

Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch nahm die Ehrung im Hotel Stadt Cassel vor.

Pfeiffer freute sich sichtlich und nahm die Anerkennung freudestrahlend an. Dieses Lächeln würdigte auch Bürgermeister Martin Wagner: Es sei eines der herausragenden Eigenschaften Pfeiffers, sagte der Bürgermeister. Damit und mit klaren Worten habe er gute Kommunalpolitik gemacht.

Minister Dieter Posch betonte die menschlichen Qualitäten Pfeiffers: "Er spricht eine deutliche Sprache, ist unkonventionell und hat dennoch Respekt." Pfeiffer ist seit 1983 Mitglied der CDU und war bis zum März für die Partei im Homberger Stadtparlament, zwei Mal war er Stadtverordnetenvorsteher. Seit 1998 ist Pfeiffer im Kreistag und zurzeit im Kreisausschuss tätig. Der Sonderschullehrer für Hörgeschädigtenpädagogik war 15 Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU und arbeitete als Schöffe.

Auch beruflich habe Pfeiffer viel geleistet, sagt Posch. In seinem Fokus stünden immer die Menschen, die ihn brauchten. Pfeiffer, Konrektor der Hermann-Schafft-Schule, sei ein Vorbild. Eigentlich aber müsse die Auszeichnung zweigeteilt werden, meinte Posch. Pfeifers Ehefrau Christa habe ihm immer den Rücken frei gehalten.

So viele Termine wie in den vergangenen 20 Jahren hat Pfeiffer künftig nicht mehr. Er will sich mehr um seine Familie, vor allem um die drei Enkel kümmern. Damit stehen ihm hoffentlich noch viele gute Tage bevor. (zty)

Quelle: HNA

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