Auf klarem Meisterkurs

+
Bessere Qualifikation, größere Aufstiegs- und Berufschancen: In den Tätigkeitsbereichen Logistik, Holzbearbeitung, Metall, Mechatronik und Elektrotechnik können Facharbeiter ihren Industriemeister auch berufsbegleitend machen.

Schwalm-Eder. Wer sich in Industrieberufen weiterbilden und den Meistertitel erwerben will, kann das ab Herbst 2014 auch ortsnah im Schwalm-Eder-Kreis. Die Beruflichen Schulen in Fritzlar bieten zusammen mit der Volkshochschule und der Holzfachschule Bad Wildungen einen Lehrgang zum Industriemeister an.

„Der Ausbildungsplan steht jetzt“, sagt Dirk Beyer, Fachlehrer an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (RFES) in Fritzlar.

Angesprochen sind Facharbeiter, die ihre Chancen im Beruf mit dem Meistertitel verbessern wollen. Der Lehrgang findet berufsbegleitend statt, angepasst auch an Schichtarbeitszeiten. „Wir haben jetzt fünf Berufsfelder aufgenommen“, sagt Franz Drescher, Leiter der Volkshochschule des Landkreises, der mit der Schule kooperiert. Neben den Bereichen Metall, Mechatronik und Elektrotechnik gibt es die Holzbearbeitung und die Logistik. Auch in diesem zurzeit boomenden Fachgebiet kann man den Industriemeister ablegen.

Der Meisterkurs besteht aus drei Teilen: 

• dem Ausbilderlehrgang (berufs- und arbeitspädagogische Eignung, 100 Stunden),

• der fachübergreifenden Basisqualifikation (400 Stunden)

• und der handlungsspezifischen Qualifikation (700 Stunden).

Lehrgangsbeginn ist für die Teile 2 und 3 am 14. März 2015, der Ausbilderlehrgang ist Voraussetzung und beginnt am 11. November 2014, Prüfung im März 2015. Der Unterricht für den Ausbilderlehrgang ist dienstags und donnerstags 18 bis 21 Uhr, die Lehrgänge für den Industriemeister samstags 8 bis 13 und 14-täglich dienstags und donnerstags 16 bis 19.15 Uhr.

Veranstaltungsort ist jeweils die RFES in Fritzlar. Ein Infotermin findet statt am Donnerstag, 18. September, 18.30 Uhr, in der RFES Fritzlar, Raum 8. Infos und Anmeldung über Dirk Beyer und Franz Drescher (vhs), E-Mail: dirk.beyer@rfes.de, Tel. 05622/915358. mehr dazu auch im Internet unter www.rfes.de

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare