Berufsinformationstage an der Wilhelm-Filchner-Schule

+
Orientierung für die Zukunft: Bei den Berufsinformationstagen an der WFS ließen sich 400 Schüler Tipps für eine mögliche Ausbildung geben, hier am Stand der Raiffeisenbank Wolfhagen.

Wolfhagen. Die Chancen von Schülern auf einen sicheren und zukunftsorientierten beruflichen Ausbildungsplatz stehen derzeit gut. Denn nicht nur in unserer Region, sondern bundesweit suchen Industrie, Handwerk, Gewerbe, Handel als auch der Dienstleistungsektor händeringend qualifizierte Fachkräfte.

Dieses Suchen und Finden nach geeignetem Nachwuchs besaß auch bei den 17 Beschickern des fünften Berufsinformationstages in der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) an erster Stelle.

Dort präsentierten sich namhafte Unternehmen, wie Volkswagen, Mercedes, Bombardier, Braun Melsungen, Bundeswehr, Polizei, oder Bundesagentur für Arbeit ebenso wie die Handwerkskammer, Vitos als auch örtliche und regionale Firmen und Dienstleister. Sie standen den rund 400 Schülern der Abschlussklassen Rede und Antwort zu Möglichkeiten und Perspektiven einer Ausbildung. Markus Schneider von der Raiffeisenbank Wolfhagen: „Wir stellen in jedem Jahr mindestens zwei Auszubildende ein, die in den vergangenen 20 Jahren alle von uns in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen wurden.“

Axel Dietrich von der Wolfhager Seniorenresidenz Phönix: „Das Mitmachen bei dieser WFS-Veranstaltung ist für uns ein Muss. Durch sie haben wir drei unser derzeit acht Ausbildungsplätze besetzen können.“ Wie begehrt die Schüler als zukünftige Arbeitnehmer sind, brachte ein Mitarbeiter der Handwerkskammer auf den Punkt. „Das Handwerk in Nordhessen bietet alljährlich rund 3000 Ausbildungsplätze an, momentan sind davon fast 150 noch unbesetzt.“

Die 14-jährige Gaye Güney aus Wolfhagen hat klare berufliche Perspektiven. „Nach dem Realschulabschluss will ich an der Herwig-Blanckertz-Schule das Fachabitur machen und danach Psychologie studieren.“

Auch der gleichaltrige Dominik Wendt aus Bründersen weiß: „Mein Berufswunsch ist Mechatroniker. Dafür habe ich in einem Korbacher Unternehmen eine Praktikantenstelle in Aussicht. Danach fällt die Entscheidung, ob ich dort auch einen Ausbildungsplatz bekomme. Es liegt also an mir ganz allein.“ Ebenfalls Mechatroniker will der ein Jahr ältere Julian Jordan aus Ippinghausen werden: „Nach der Realschule will ich aber noch das Fach-Abi bauen und hoffe damit in einem Großunternehmen meinen beruflichen Werdegang im dualen System Beruf und Studium starten zu können.“ (zih)

Von Reinhard Michl

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare