Reparaturarbeiten verzögerten sich 

Beschädigter Hydrant: Melsunger hatten kein Wasser

+
Reparaturarbeiten an der Brückenstraße: Ein neuer Hydrant musste eingebaut werden. 

Melsungen. Zahlreiche Melsunger waren einen Tag lang ohne Wasser: Nachdem am Sonntagabend ein Hydrant an der Brückenstraße durch einen Unfall stark beschädigt wurde, war die Wasserversorgung rund um die Brückenstraße von Montagmorgen bis Dienstagmittag unterbrochen.

Zahlreiche Melsunger waren einen Tag lang ohne Wasser: Nachdem am Sonntagabend ein Hydrant an der Brückenstraße durch einen Unfall stark beschädigt wurde, war die Wasserversorgung rund um die Brückenstraße von Montagmorgen bis Dienstagmittag unterbrochen.

Fontäne: Am Sonntag war ein Kleintransporter gegen einen Hydranten gefahren. 

Der Grund für die unterbrochene Wasserversorgung seien verzögerte Reparaturarbeiten gewesen. Das sagt Melsungens Bauamtsleiter Martin Dohmann. Nachdem der Hydrant durch den Unfall zum Teil abgerissen worden war, begonnen die Bauarbeiter am Montagmorgen mit den Reparaturen, sagt Dohmann. Damit ein neuer Hydrant eingesetzt werden konnte, mussten die Arbeiter die Straße aufreißen und ein etwa zwei Meter mal zwei Meter großes Loch ausheben. Dabei stießen sie auf einige Kabel, die erst freigelegt werden mussten, so Dohmann. Erst danach konnten die ursprünglichen Arbeiten weitergehen.

Während der Arbeiten konnten sich die Anwohner an zwei Stellen mit Wasser versorgen. Und zwar vor der Brückenbuchandlung und vor dem Rathaus. Außerdem hatten die Anwohner die Möglichkeit, im Schwimmbad duschen zu gehen. Die Anwohner wurden allerdings nicht über diese Möglichkeiten informiert, wie ein Bewohner der Flämmergasse erzählt. Ein Mann, der nicht wollte, dass sein Name in der Zeitung veröffentlicht wird, ärgerte sich extrem über diesen Umgang mit den Anwohnern. „Die Stadt hat niemandem gesagt, dass das Wasser nicht läuft“, sagte er. 

Einige Anwohner der Flämmergasse, die auf einen Rollator angewiesen seien, hätten sich dadurch nicht mehr selbst versorgen können, erzählt er. „Die können doch nicht mit einem Rollator einen Eimer Wasser schleppen“, sagt er. „Man hätte uns wenigstens am Montagmorgen darüber informieren können, damit man sich rechtzeitig um Hilfe hätte kümmern können“, sagt der Bewohner. Dohmann bestätigte, dass die Anwohner weder mündlich noch schriftlich über die unterbrochene Wasserversorgung informiert wurden. Weil der die Arbeiten durch einen Unfall entstanden sind, habe man keine Chance gehabt, den Anwohnern rechtzeitig Bescheid zu geben, sagt Dohmann. „Wir haben sofort die Chance ergriffen, die Schäden zu beseitigen.“

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare