Seniorenzentrum feierte Jahresfest und Ende der Sanierung

Beschützendes Haus

Rosen als Dank: Mit Elisabethrosen dankte Dekan Dr. Gernot Gerlach (hinten rechts), Vorsitzender der Stiftung Altersheim, den Mitarbeiterinnen für ihren Einsatz während der eineinhalbjährigen Umbauarbeiten. Fotos: Michl

Wolfhagen. „Es ist schön hier, aber es wird noch schöner.“ Das war in den vergangenen eineinhalb Jahren der Standardsatz von Mathilde Kögel, mit dem sie als Sprecherin des Heimbeirates des Seniorenzentrums Wolfhagen Karlstraße ihre durch die aufwändigen Umbau- und Sanierungsarbeiten oft genervten Mitbewohner beruhigte.

Mathilde Kögel sollte Recht behalten. Denn jetzt wurde in der Einrichtung des Diakonischen Werkes nicht nur das 45. Jahresfest der Stiftung Altersheim Wolfhagen mit Bewohnern, Angehörigen und vielen Ehrengästen gefeiert, sondern auch der Abschluss der Sanierungsarbeiten. Die haben insgesamt vier Millionen Euro gekostet. Das Land Hessen förderte das Projekt mit 906 000 Euro sowie einem zinslosen Darlehen von 1,3 Millionen Euro, von der Evangelischen Kirche beziehungsweise dem Diakonischen Werk gab es einen Zuschuss von 300 000 Euro. Den Rest finanzierte die Stiftung Altersheim selbst.

Bestens angelegt sei das Geld, befand Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke. „Hier ist nicht nur ein Heim baulich aufgewertet worden, sondern als Bereicherung für die Stadt ein neues und beschützendes Zuhause für ältere Mitbürger entstanden.“

Geschäftsführerin Janina Rak ließ in Momentaufnahmen die 45 Jahre Stiftung Altersheim, die mit dem Einzug der ersten Bewohner am 27. Oktober 1966 begann, Revue passieren. Dazu gehörten auch die am 12. März 2010 begonnenen Umbau- und Sanierungsarbeiten der Häuser 1 und 3 mit jetzt 60 modernen Einzelzimmern. Rak: „Die architektonischen Schönheitsoperationen sind aber nur äußerliches Zeichen der Veränderungen.“ Zu einer modernen Einrichtung gehörten vor allem die Mitarbeiter, die eine bedürfsnisorientierte und aktivierende Pflege, Betreuung und hauswirtschaftliche Versorgung leisteten.

Die Stiftung sei nicht nur baulich sehr modern, sondern aus den anfänglichen Altenheimleistungen sei ein alle Bereiche umfassendes Seniorenzentrum geworden – mit einem erweiterten Angebot für dementiell erkrankte Menschen, seelsorgerischer Betreuung, Tages- und Nacht- sowie ambulanter Pflege und Betreutem Wohnen. (zih)

Quelle: HNA

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