Arbeitskreis lud wieder ein zur Weihnachtsfeier im Asylbewerberheim am Harthberg

Besinnlichkeit fern der Heimat

Zusammenkunft: Bewohner des Asylbewerberheims und die Sprecher des Arbeitskreises für Menschenwürde und Toleranz gemeinsam vor dem Weihnachtsbaum – links Klaus Schubert, rechts Jochen Hellwig. Foto: Haaß

Treysa. Zur Weihnachtsfeier hatte wieder der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde in das Asylbewerberheim am Harthberg in Treysa eingeladen.

In dem liebevoll geschmückten Flur des ehemaligen Kasernengebäudes feierten Menschen aus 17 Nationen gemeinsam mit den Mitgliedern des Arbeitskreises in gemütlicher und entspannter Atmosphäre die Vorweihnachtszeit.

Nachbarn, Vertreter der Stadt und der politischen Parteien waren ebenfalls anwesend und dokumentierten damit ihre Solidarität zu den Flüchtlingen.

Ins Arabische

Ganz besonders freute sich der Sprecher des Arbeitskreises, Jochen Hellwig, über den Besuch des Altbürgermeisters Wilhelm Kröll. Nach der Begrüßung durch den zweiten Sprecher des Arbeitskreises, Klaus Schubert, die vom syrischen Asylsuchenden Ali Abdullah für die Hausbewohner in Englisch und Arabisch übersetzt wurde, stimmte die Gemeindereferentin der Pfarrgemeinde St. Josef, Gabriele Döll, die Teilnehmer auf das kommende Weihnachtsfest ein. Dabei wurde sie musikalisch vom Flötenkreis der katholischen Kirchengemeinde Trutzhain unterstützt.

Wie Jochen Hellwig erläuterte, sollten die Bewohner des Asylbewerberheimes in Treysa mit der kleinen Feier zumindest für eine kurze Zeit von ihrer belastenden Situation abgelenkt werden. (zmh)

Quelle: HNA

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