Dem alten Schulgebäude in Wasenberg macht die Feuchtigkeit zu schaffen

Besondere Pilze im Keller

Feuchtigkeit durch die Bodenplatte: In einem Kellerraum des mehr als 50 Jahre alten Schulgebäudes in Wasenberg wurde Schimmel an den Wänden festgestellt. Fotos: Grede

Wasenberg. Eltern sorgen sich: Der Schimmel hat Einzug gehalten in der Grundschule in Wasenberg. Und das kurz vor der Entwidmung des Gebäudes. Anderthalb Jahre wird das alte Schulhaus noch für die Wasenberger Kinder gebraucht. Erst dann soll die neue gemeinsame Willingshäuser Grundschule an der Antreffhalle bezugsfertig sein.

Betroffen ist kein Bereich in dem sich Schüler aufhalten, sondern ein Kellerraum. Dort war der Schimmelpilz vor zwei Wochen von einer Raumpflegerin entdeckt worden, berichtet die kommissarische Schulleiterin Renate Daube. Trotzdem läuteten in der Schule die Alarmglocken. Sofort seien die Schulverwaltung und das Gesundheitsamt informiert worden. Auch die Eltern seien benachrichtigt worden.

Der Landkreis handelte. Es wurde schnellstens eine Tür, die den Bereich des Kellers fest verschließt, eingebaut, so dass keine Luft in den Bereich der Klassenräume fließen kann, sagt Gabriele Baar, Leiterin der Schulverwaltung. Der Keller sei für die Schüler gesperrt worden. Der befallene Putz wurde entfernt. „Gleichzeitig hoffen wir, eine bessere Belüftung des Kellers durch den Einbau eines neuen Fensters zu erzielen“, sagt Baar.

Nach der Entdeckung sei „flott gehandelt worden“, bestätigt der Vorsitzende des Elternbeirats Holger Siemon. Dass der Keller des Schulgebäudes feucht sei, war bekannt gewesen. Es gebe besorgte Eltern. Insbesondere die, deren Kinder an Allergien leiden, seien zu recht beunruhigt. Ihnen sei angeboten worden, bis zur Fertigstellung des neuen Schulhauses eine der anderen Grundschulen in der Großgemeinde zu besuchen, sagt Siemon. Das allerdings sei eine schwierige Entscheidung für die Eltern. Siemon hofft, dass den Eltern schnellstmöglichst ein Gutachten vorgelegt werde, das belegt, dass die Lage nicht hochdramatisch ist.

Die Experteneinschätzung könnte in circa 14 Tagen vorliegen, sagt Baar. Dann werden Eltern und Schulleitung umgehend informiert. „Sollten dann noch weitere Maßnahmen notwendig sein, werden wir diese auch umsetzen – auch wenn wie eine neue Schule bauen.“ Weitere Artikel

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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