Besse: Bürgerinitiative für Erhalt des Wassers kündigt  Demo an

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Informationsstand: Die Bürgerinitiative vor dem Edeka-Markt mit von links Daniela Wicke, Andrea Klüttermann und Stephan Klüttermann.

Besse. Die Stunde der Entscheidung rückt näher: Die Gemeindevertreter werden am Montag die Weichen für die künftige Wasseversorgung des Ortsteils Besse stellen.

Im Beschlussvorschlag heißt es, mit dem Beitritt zum Gruppenwasserwerk wolle man sicherstellen, dass langfristig genügend Wasser vorhanden ist, das den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Neben der Versorgung mit Trink- und Brauchwasser würden dem GWW auch die Wasserversorgungsanlagen von Besse sowie die Wasserrechte für die Quellen übertragen.

Aus Sicht der Gemeinde und der SPD-Fraktion läge der größte Vorteil des Beitritts in der Finanzierung von Investitionen in das Versorgungsnetz. Statt der 100-prozentigen Übernahme der Kosten (in den kommenden Jahren bis zu zwei Millionen Euro), müsste die Gemeinde dann nur noch 20 Prozent zahlen.

Die zwei bei der Gemeinde angestellten Wassermeister würden in anderen Bereichen eingesetzt und Fahrzeug und Ausrüstung nicht mehr vorgehalten werden.

Nach der Bürgerversammlung gründeten einige Menschen des einwohnerstärksten Dorfes im Landkreis eine Bürgerinitiative. Deren Ziel: Das Netz und das Wasser soll unter Regie der Gemeinde bleiben. BI-Sprecher Stephan Klüttermann hat für Sonntag eine Demonstration und einen Informationsstand organisiert. Los geht es um 14 Uhr in Besse. Treffpunkt ist der Edeka-Parkplatz an der Großenritter Straße. Um 16 Uhr geht es vom Dorfplatz zum Hochbehälter.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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