Züchter präsentierten ihre Kaninchen bei der Kreisverbands-Jungtierschau

Beständigkeit zahlt sich aus

Weiß, worauf es ankommt: Züchter Karl Heinz Fehringer aus Stadtallendorf (links) mit einem Hermelin-Kaninchen, auf dem rechten Foto ist Züchter Heinrich Geisel abgebildet, er ist Gründungsmitglied des Wasenberger Vereins. Fotos:  Rose

Wasenberg. Zur Kaninchen-Jungtierschau des Kreisverbandes Schwalmtal mit angeschlossener allgemeiner Jungtierschau hatte für das Wochenende der Kaninchenzuchtverein K 34 Wasenberg in den Ransrain eingeladen: Züchter aus dem Kreisverband Schwalmtal präsentierten ihre Tiere. Die Besten wurden mit Urkunden und Pokalen belohnt.

Bei der Allgemeinen Jungtierschau und der Kreisverbandsjungtierschau stellten 28 Züchter ihre schönsten Tiere aus. Mit dabei war auch wieder der Verein T341 Winterstein/Thüringen. 178 Kaninchen zeigten die Vielfalt der Rassen und Züchtungen: Insgesamt 20 Rassen und 19 Farbenschläge galt es, in den Käfigen zu bewundern. Zu sehen gab es Deutsche Riesen, Groß- und Kleinsilber, Wiener, Hasenkaninchen, Deutsche Kleinwidder, Großchinchillas, Deutsche Riesenschecken, Neuseeländer, Alaska, Sachsengold, Satin-Thüringer, Castor- und Zwerg-Rexe, Jamora, Russen, Farbenzwerge und Lohkaninchen, die nicht nur die Preisträger, sondern auch die Gäste begeisterten. Freuen durfte sich die Mitglieder aus der Region über sehr gute Ergebnisse bei der Kreisverbands-Jungtierschau: Etwa Helmut Daub aus Wiera, er wurde Bester bei den Senioren, auch Jürgen Treibert aus Wasenberg punktete sowie Karl Heinz Fehringer aus Stadtallendorf mit seinen Kaninchen.

Als Vereinsmeister ging Wasenberg von den Gästen aus Wiera hervor. Auf den dritten Rang kamen die Züchter aus Stadtallendorf. Darunter auch Karl Heinz Fehringer, der „schon ewig“ Kaninchen züchtet. 60 Tiere nennt er sein Eigen. Und der 72-Jährige kennt sich bestens aus: Auf die so genannten Abzeichen komme es an, erklärt er. Die Preisrichter bewerteten Ohren, Schnauze, Füße, die Blume und das Fell. Dass man bei der Bewertung ins Fell puste, sei nur bei farbigen Kaninchen nötig. Seine Favoriten für die Züchtung seien Farbenzwerge Rhön und Russen. „Bei den anderen sind Deckfarbe und Unterfarbe gleich.“

Heinrich Geisel (80) zählt zu den Gründungsmitgliedern des K 34 und hat seit mehr als 70 Jahren Spaß am tierischen Hobby. „Er ist quasi ein alter Hase“, scherzt Fehringer. Neben der Rasse Hermelin setzt der Wasenberger auf Lohkaninchen und Zwergwidder. Die Beständigkeit zahlte sich für Geisel aus: Er errang zwei Deutsche Meistertitel und wurde Landesmeister. Neben der Schau war auch wieder etwas für das Dorf geboten: Gemütlich saß man bei Kaffee, Kuchen und Frühschoppen beieinander und freute sich an den Preisen aus der Tombola - gespendet von Geschäftsleuten und Gönnern aus der Region.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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