Besucherrekord bei Open-Air-Kino in Istha

Sie reisten mit dem Rad an: Katrin Flamme, Gela Flamme und ihr Sohn Robin probierten den leckeren Flammkuchen. Foto: Dilling

Istha. Der Schauspieler Till Schweiger scheint wirklich ein großer Publikumsmagnet zu sein. Oder lag es an der guten Live-Musik der drei Bands oder an dem leckeren Flammkuchen frisch aus dem Ofen?

Egal, der Förderverein Istha erlebte bei seinem vierten Open-Air-Kino und Musikfestival am Freitagabend den bisher wohl größten Ansturm.

Schon am frühen Abend war vor der Bühne kaum noch ein Durchkommen. Schon vor acht Uhr waren die letzten Kinokarten für Schweigers neuesten Film „Honig im Kopf“ verkauft. 750 Besucher kamen, das ist noch einmal eine Steigerung zu den vorausgegangenen Jahren. An den Kennzeichen der vielen geparkten Autos war abzulesen, das sich dieser Event inzwischen weit über Wolfhagen hinaus einen Namen gemacht hat.

„Das ist hier super und einmalig“, sagte Ramona Schanze, die sich mit ihrem Sohn Maurin und einigen Bekannten frühzeitig Stühle mit dem besten Blick auf die riesige Leinwand sicherte. „Ich habe den Film schon einmal im Frühjahr gesehen, in diesem schönen Ambiente an der Kirche unter freiem Himmel wird die Wiederholung ein besonderes Erlebnis“, sagte die Wolfhagerin. Anschließend stürzte sie sich mit ihren Freunden ins Getümmel, um sich vor Beginn des Films an den zahlreichen Ständen mit Kulinarischem, Cocktails und Wein zu stärken.

56 Mitglieder und Unterstützer des Fördervereins seien auf den Beinen, um sich um das leibliche Wohl der Gäste zu kümmern, sagte Wolfgang Hensel, Vorsitzender des Verein, Mitorganisator und zugleich Ortsvorsteher. 630 Karten seien bereits im Vorverkauf abgesetzt worden, berichtete Hensel.

„Ich habe mir die Karte schon im Juni besorgt“, erzählte Gela Flamm aus Oelshausen. Mit ihrem Sohn Robin und ihrer Schwägerin Katrin Flamme ist sie nach Istha geradelt. Mit dem Rad ging es auch spätabends zurück. Dafür hatten sie keinen Stress - wie Andere - mit der Parkplatzsuche. Zu den Besonderheiten des Festivals gehört, dass hier alle Generationen unter den Besuchern vertreten sind.

Mehr als 750 Kinokarten könne man nicht verkaufen, denn dann fehlten die Stühle, so Hensel. Die Sitzgelegenheiten habe der Landkreis Kassel aus seinem Depot spendiert. Der Kino-Sommer Nordhessen und weitere Sponsoren unterstützten die Veranstaltung. Hensel freut sich vor allem über den guten Zulauf von Helfern. „Die müssen wir nicht fragen, die kommen von selbst“, sagte er.

Quelle: HNA

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