Gemeinde prüft die Möglichkeit, eine Gruppe für Kleinkinder einzurichten

Betreuung in Eigenregie

Ottrau. Die Gemeinde Ottrau erhebt den Bedarf nach Kinderbetreuung für unter Dreijährige. Falls das Interesse junger Eltern ausreicht, soll ein solches Betreuungsangebot entwickelt werden.

Nach kurzer Debatte wurde dieser Vorschlag der CDU-Fraktion einstimmig angenommen. Ottrau setzt damit nicht primär auf eine interkommunale Lösung mit den Partnern Oberaula und Neukirchen (Gemeindeverband Südlicher Knüll).

CDU-Sprecher Matthias Wettlaufer begründete den Antrag damit, dass beim Neujahrsempfang 24 Neugeborene genannt worden seien, so dass von einem Bedarf ausgegangen werden könne. Ab 2013 hätten Eltern dann auch einen entsprechenden Anspruch. Abgesehen von der fälligen Bezahlung sollten junge Ottrauer durchgehend in ihrer Gemeinde bleiben können.

An die finanziellen Konsequenzen gemahnte für die SPD-Fraktion Reinhard Becker. FWG-Chef Horst Bierwirth sagte, die Kindergartenkommission habe sich für für die interkommunale Zusammenarbeit ausgesprochen.

Dagegen hielt Wettlaufer. Die Zusammenarbeit mit den Nachbarn stelle für ihn nur die zweitbeste Lösung dar. In der Abstimmung votierte das Gemeindeparlament dann einhellig für den Vorschlag. Schon in der nächsten Sitzung sollen Erkenntnisse über die Elternnachfrage nach dem kostenpflichtigen Angebot vorliegen.

Quelle: HNA

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