Kinder für Nordhessen: Fritz-Hufschmidt-Schule erhält 1500 Euro für Sportgeräte

Bewegung in der Pause

Freuen sich über die neuen Rollbretter: Die Klasse 2b mit ihren Lehrerinnen Ruth Kraft (hinten links) und Martina Dewald (hinten rechts). Foto: Melanie Triesch

Zierenberg. Kinder sind neugierig und wollen lernen. Doch nicht nur der Kopf braucht Bewegung: Kinder sollten sich täglich mindestens eine Stunde lang auspowern, um sich gesund zu entwickeln. Dies wird den Schülern der Fritz-Hufschmidt-Schule in Zierenberg nun ermöglicht. Für einen bewegten Pausenhof sorgen dort jetzt jede Menge neue Sportgeräte im Wert von 1500 Euro – finanziert durch die von der HNA ins Leben gerufenen Spendenaktion „Kinder für Nordhessen“.

„Bewegung hat besondere Bedeutung im Kindesalter, weil sie die Basis für die motorische, soziale und kognitive Entwicklung bildet“, erklärt Sportlehrerin Ruth Kraft. „Die vielseitigen und ungewöhnlichen Bewegungserfahrungen, die die Kinder durch die neuen Sportgeräte erlernen, fördern nicht nur deren Geschicklichkeit, sondern machen zusätzlich großen Spaß“, fügt Kollegin Martina Dewald hinzu.

Und das sah man – mit großer Begeisterung führten die Kinder ihr Können auf dem Hochrad, den Rollbrettern und anderen außergewöhnlichen Fahrgeräten vor. Dabei wurde schnell ersichtlich, welch hohes Niveau an koordinativen Fähigkeiten dabei nötig ist.

Und das nicht nur für die Grundschüler – um die Schwierigkeiten der Kinder besser nachvollziehen zu können, wagten auch die Pädagogen die sportliche Herausforderung und meisterten die Fahrt auf den neuen Sportgeräten: „Es ist gar nicht so leicht, wie gedacht“, erzählt Dewald. Aber: „Gerade die Schüler, die im Sportunterricht häufig unsicher sind, kommen gut mit den Geräten zurecht“, fügt Kraft hinzu. „Die neuen Anschaffungen stärken also nicht nur die Muskulatur, sondern auch das Selbstbewusstsein der Schüler.“

Lohnende Investition

Alles in allem also eine gute Investition, die Lernprozesse fördert, Erfolgserlebnisse in sich birgt und noch dazu Spaß bereitet. Was will man mehr? Bleibt den Schülern und den Pädagogen weiterhin viel Freude an der Bewegung zu wünschen – denn wer sich ausreichend bewegt, bleibt bekanntlich jung und stressresistent.

Von Melanie Triesch

Quelle: HNA

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