Karin Weigel ist neue Pfarrerin in Wabern

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Fühlt sich wohl in Wabern: Pfarrerin Karin Weigel.

Wabern. Wenn Karin Weigel über ihre neue Aufgabe spricht, lächelt sie: „Das schöne an dem Beruf, ist die Vielfalt und dass man immer wieder neue Menschen kennen lernt.“ Karin Weigel ist neue Pfarrerin in Wabern.

„Ich wurde sehr nett empfangen“, sagt sie über ihren Einstieg. Wabern war auch ihre Wunschgemeinde. Sie folgt ihrem Vorgänger Dr. Jochen Gerlach.

Gottesdienste vorzubereiten und Seelsorgegespräche zu führen; das sind Dinge, auf die sie sich bei ihrer neuen Anstellung gefreut hat. Sie wird auch zwei Konfirmandengruppen begleiten. „Das sehe ich als eine besondere Herausforderung“, sagt Weigel. Es sei nicht immer einfach die Gruppen zu leiten, erzählt sie.

Kindergottesdienste gestaltet

Schon als Jugendliche habe sie sehr gerne Kindergottesdienste mitgestaltet. „Da habe ich das Gemeindeleben kennen gelernt“, erzählt Weigel. Nach einem Freiwilligen Ökologischem Jahr wollte sie eigentlich „etwas mit Biologie“ studieren. Dann hat sie sich doch anders entschieden.

„Darauf gab es unterschiedliche Reaktionen. In der Kirchengemeinde haben sie sich gefreut, manche ihre Mitschüler waren skeptisch und konnten nicht verstehen, warum ich das machen will“, sagt Weigel über ihren Berufswunsch.

Studiert hat die 32-Jährige in Marburg, Tübingen und in Greencastle im Bundesstaat Indiana in Amerika. „Ich wollte einfach mal etwas anderes sehen, und schauen, wie das Gemeindeleben dort gestaltet wird“, sagt Weigel zu ihrem Aufenthalt in Greencastle.

Ihr Vikariat, der praktische Teil ihrer Ausbildung, hat sie in der Nähe von Bad Hersfeld absolviert.

Über den Glauben sprechen

Offenheit für Menschen und über den eigenen Glauben sprechen zu können; diese Eigenschaften sollte man nach Weigels Ansicht mit in den Beruf als Pfarrerin bringen. Predigten und den Konfirmandenunterricht vorbereiten, viele Telefonate führen und Geburtstagskinder besuchen, das sind nur ein paar ihrer neuen Aufgaben im Amt. Weigel wohnt jetzt auch direkt am Ort des Geschehens: Sie ist in das Pfarrhaus in Wabern eingezogen.

Das Bibellesen sei ein großer Teil ihres Lebens. „Für mich ist das eine Interpretationshilfe für die Welt“, sagt Weigel. In ihrer Freizeit liest und bastelt sie gerne. In ihrem Urlaub geht sie am liebsten auf die Piste – zum Skifahren. Für die Gemeinde in Wabern wünscht sich Weigel, dass sie so lebendig bleibt, wie sie ist. „Und dass die Menschen sich als Teil einer Gemeinde sehen.“

Von Franziska Kiele

Quelle: HNA

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